Management

Wie ein Interim Manager den Change erleichtern kann

5. April 2017, 15:34

…oder: Wie gescheiterter Change mit unseren Gehirnen zusammenhängt. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Change ist inzwischen weiträumig verankert. Jahr für Jahr lesen wir aber dennoch, dass die meisten Change-Projekte scheitern. Einer der einfachsten Wege aus der Change-Falle sind Interim Manager.
 
Fast ein Drittel der Aufträge sind Change-Aufträge
In vielen Unternehmen fehlt die Erfahrung, um ganzheitliche Veränderungen umzusetzen. Der Schaden durch gescheiterte Projekte ist dabei enorm und nicht nur finanziell spürbar, sondern auch bei der Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter. Da wundert es wenig, dass immer mehr Change-Aufträge an Interim Manager vergeben werden. Sie machten im letzten Jahr fast ein Drittel aller Anfragen aus. Viele Interim Manager sind Change-Experten und können die Erfolgshäufigkeit von Change-Projekten stark erhöhen und den Unternehmen damit viel Schaden ersparen. Ein Interim Manager weiß, dass es nicht nur darum geht, gewisse Handlungsstrukturen zu ändern, sondern dass auch Organisationsentwicklung vonnöten ist, damit die Veränderungen sich wirklich in den Ablauf einfügen können. Gleichzeitig verkürzen Interim Manager als dezidierte Change-Manager die Dauer solcher Projekte enorm.
 
Interim Management vermeidet Vorbehalte
Viele Mitarbeiter schätzen den Change nicht. Er bedeutet Stress und stellt die eigene Stellung im Unternehmen in Frage. Ein Interim Manager als neutraler Ansprechpartner übernimmt auch die Funktion eines Informationsknotenpunktes und hebelt durch einen offenen Dialog Voreingenommenheiten aus. Eine Aufgabe, die sonst oft zu kurz kommt. Daneben hat sich auch gezeigt, dass viele Mitarbeiter der Linienführung Eigennützigkeit unterstellen und meinen, der Change solle zur Profilierung derselben dienen. Ein neutraler Interim Manager fungiert als glaubwürdiger Vertreter der Unternehmensziele und beugt internen Auseinandersetzungen vor.
 
Change wichtig, aber schwierig: Interim Management hilft
Aktuelle Erkenntnisse des Change-Spezialisten Mutaree („Wieviel Change ist machbar?“) ergeben, dass 86 % der Befragten das Gelingen von Change-Projekten für wichtig bis sehr wichtig erachten. Dass bereits 65 % angeben, dass externe Change Experten eine gute Lösung darstellen, mag den einen oder anderen überraschen, ist bei genauerem Hinsehen aber naheliegend. Change verlangt ein anderes Management als das Tagesgeschäft. Für das Linienmanagement stellt die nötige Zweigleisigkeit in Verbindung mit immer knapperen Zeitressourcen eine echte Herausforderung dar. Interim Management kann hier Abhilfe schaffen.
 
Bei den Prozessen fängt der Change erst an
Prof. Manfred Moldaschl von der Zeppelin Universität Friedrichshafen schätzt den Anteil der scheiternden Projekte auf etwa 70 %. Oft sei das kein spektakuläres Scheitern, eher ein Versanden. Claire Schooley von Forrester unterstützt diese Beobachtung mit ihrem Einwurf, dass die neurobiologische Funktionsweise unserer Gehirne Umdenken erschwert, da es viel Energie verbraucht. Change kann deshalb nicht nur bei Prozessen ansetzen. Ein bedeutender Teil der Bemühungen muss der Art und Weise gelten, wie die Veränderungen wahrgenommen werden. Ohne die entsprechenden Veränderungen bei der Organisationskompetenz ist die Einführung neuer Prozesse großteils von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch Schooley vertritt die Meinung, dass alle Unternehmen überdenken sollten, externe Unterstützer zu Rate zu ziehen.
 
Fotocredit & Quelle: SLIM Interim Management

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