wein.mund: Probieren studieren? Ein Blog.

8. Juni 2018, 10:32

#3: Erkenntnisse: Es wird schon…!

Von Elisabeth Waxmund.

Ich gebe es zu: Jetzt habe ich Sie schon ein ganzes Weilchen warten lassen, auf das nächste Update aus meiner „Ausbildung zur Weinexpertin“ am WIFI Wien . Sie müssen aber bitte verzeihen – ich habe mich inzwischen in die Materie vertieft… Das erste Resümee steht: Nach drei Wochen am WIFI Wien habe ich nicht nur schon total viel über Wein gelernt, sondern bin auch zu mir gänzlich unerwarteten Erkenntnissen gelangt…

Zum Beispiel, dass ich eingestehen muss, dass ich wirklich schlecht bin – in Geografie. Walter Kutscher rattert die Weinbaugebiete durch, beschreibt Regionen, deren Bodenstrukturen, kleine und große Dörfer und die ansässigen Winzer und dann auch noch jeweils dazugehörigen Lagen. Viel Info – doch mit einem bestimmten Basiswissen eigentlich leicht zu meistern. Bloß die Landkarte vor meinem inneren Auge spielt nicht ganz so mit… Wachau, Neusiedlersee, Südsteiermark – das geht ja noch. Aber wo bitteschön ist diese „Thermenregion“?! Und wer oder was der „Wagram“?! … Peinlich meinen Sie, das nicht zu wissen? Ja, vermutlich haben Sie Recht. Glücklicherweise bin ich zielstrebig genug, an dieser Schwäche zu arbeiten. Die beste Taktik: Kosten!

Womit wir auch bei meiner zweiten Erkenntnis angelangt wären – die aber weniger eine Erkenntnis ist, als eine Entschuldigung. Eine offene, ehrliche Entschuldigung an all jene Wein-Profis, die ich auf Verkostungen früher immer heimlich belächelt und für ziemlich peinlich gehalten habe. – Die nämlich, die mit ihren mitgebrachten, vom Hals baumelnden, oft mit einem Namen versehenen Tonkrügen zwischen den Verkostungstischen herumschlendern und immer wieder den Krug zum Mund führen, um diskret und vor Blicken geschützt hineinzuspucken. Ich für meinen Teil habe es bis dato vorgezogen, das Verkostungsgut bei mir zu behalten. Doch jetzt ist alles anders – denn im Seminar lässt der Walter Kutscher seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon einmal um halb zehn Uhr morgens den ersten Wein probieren; über den Tag verteilt kommen außerdem einige Proben zusammen… Ausnahmslos wird daher gespuckt! – Die topfförmigen Spucknäpfe mit dem Henkel, die es am WIFI gibt, sind auch gut dafür geeignet und bieten der ekligen Wein-Spucke-Mischung in ihrem Inneren Sichtschutz. Was man aber sehr wohl als neugieriger Zuseher beobachten kann, ist der unschöne Akt des Ausspuckens an sich: Spuckestrahl aus Mund fliegt durch die Luft und trifft plätschernd auf Plastik. Ich glaube, in diesem Moment schaut kein Mensch auf der Welt gut aus. Und den Exkurs, wie grässlich ein hängengebliebener Spuckefaden ist, erspare ich Ihnen jetzt…

Das Ansehen des diskreten Tonkruges ist bei mir jetzt jedenfalls ungemein gestiegen. Niemand schaut einem damit nämlich beim Ausspucken zu – und eigentlich finde ich jetzt auch die Idee total entzückend, dass da mein Name drauf stehen könnte …

 

 

GASTWIRT-Redakteurin Elisabeth Waxmund reicht’s! Sie macht Schluss – mit ihrem unerträglichen Halbwissen in puncto Wein. Am WIFI Wien besucht sie darum aktuell die „Ausbildung zum Weinexperten/zur Weinexpertin“ – und bringt ab sofort nie wieder Bowle-Wein auf eine Party mit! Was sie im Kurs so alles erlebt, lernt und ausprobiert erzählt sie im Blog …

www.wifiwien.at/kurs/96122x

 

 

Alle weiteren Blogbeiträge hier:

#1: Hilfe – ich hab‘ doch keine Ahnung!

#2: Hallo Walter!

#3: Erkenntnisse: Es wird schon…!

#4: Endlich kapiert!

#5: Weinwissen für Klugscheißer

#6: Ab sofort bitte nur noch mit „Frau Weinexpertin“ ansprechen!

 

 

 

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