Bosch Packaging

Exklusiver Webinhalt

Verschlankung der Produktion durch integrierte Lösungen

20. September 2017, 12:24

Einfache Bedienung und reibungslose Betriebsabläufe sind zentrale Marktanforderungen bei Produktions- und Verpackungslinien. Bei Anwendungen, in denen Produkte in Schachteln verpackt werden, können integrierte Toploader zum Aufrichten, Beladen und Verschließen der Schachteln für deutlich höhere Liniengeschwindigkeiten bei gleichzeitiger Minimierung des Platzbedarfs sorgen. Dank der großen Auswahl an möglichen Schachtelgrößen profitieren Hersteller von Platzersparnis im Produktionsbereich und höherer Ausbringungsmenge ohne Einbußen bei der Qualität. Der kürzlich mit großem Erfolg auf der diesjährigen interpack-Handelsmesse vorgestellte ITC (Integrierter Topload-Kartonierer) stellt die perfekte Lösung dar.

 

Integriertes Design für moderne Produktionsumgebungen

Die Hauptfunktionen eines Toploader-Kartonierers umfassen das Aufrichten von Schachteln bzw. Schalen, das anschließende automatische Beladen mit verpackten Produkten sowie das Verschließen. Damit eignet sich die Maschine insbesondere für Hersteller von Süßwaren, Müsliriegeln, Backwaren und Biskuits. Auf dem Markt sind heute integrierte Einzellösungen erhältlich, die genau diese drei Hauptfunktionen – Aufrichten, Beladen und Verschließen – in einem System vereinen. Das Konzept der vollständigen Integration spart wertvollen Platz in der Produktionshalle, da die Hersteller anstelle drei separater Anlagen nur noch eine benötigen und keine zusätzlichen Förderbänder installieren müssen.

 

Die zugehörige Software sowie die Interaktion zwischen Bediener und System haben sich ebenfalls weiterentwickelt – im Idealfall erfordert der Systembetrieb lediglich einen Bediener und ein Human-Machine-Interface. Dies steigert die Produktivität und entlastet das Bedienpersonal. Angesichts steigender Arbeitskosten und der Knappheit an qualifiziertem Personal werden bedienerfreundliche, integrierte Komplettlösungen immer gefragter. Die Lieferanten setzen daher zunehmend auf Lösungen aus einer Hand, um den Anforderungen der Verbraucher besser gerecht zu werden.

 

Human-Machine-Interfaces (HMI) der nächsten Generation vereinfachen die Bedienung, indem sie den Benutzer durch jeden einzelnen Schritt des Produktionsprozesses führen. Klare Menüstrukturen liefern Echtzeit-Informationen zum Maschinenstatus und die Bedienoberfläche unterstützt die Fehlersuche und -behebung, wodurch das Risiko ungeplanter Ausfallzeiten und der Zeitaufwand für geplante Wartungsarbeiten minimiert werden. Die Möglichkeit zur Optimierung der Produktionszeitpläne nach Effizienzkriterien steigert die Investitionsrendite und verringert die Gesamtbetriebskosten.

 

Aufrichten zahlreicher Schachteldesigns

Der Kliklok ITC ermöglicht flexible Formatwechsel und die Wahl zwischen zahlreichen Schachteldesigns und Produkten, ob Schlauchbeutel, Rollenverpackungen oder Tafeln. Die Schachteln werden über einen Förderer zugeführt und von einem vertikalen Stempel mit festgelegtem Bewegungsprofil aufgerichtet. Das für den Betrieb mit Einzel- oder Doppelbeschickung ausgelegte System ermöglicht das Aufrichten von Schachteln sowohl mit Falt- als auch mit Klebelaschen und verarbeitet vier verschiedene Schachteldesigns: Schachteln mit drei volldeckenden Laschen, Schachteln mit drei Einstecklaschen, Schachteln mit Einzellasche und Schalen.

 

Ein intelligentes Transportsystem leitet die aufgerichtete Schachtel weiter zur Belade- und Verschließstation, wobei die Kontrolle der Schachteln je nach Belade- und Schließanforderung variabel konfiguriert werden kann. Zudem führt die minimierte Anzahl an Bauteilen zu einer Reduzierung des Wartungsaufwands und einer Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (GAE).

 

Robotergestütztes Beladen in Hochgeschwindigkeit

Im nächsten Schritt erfolgt das automatische Beladen der Schachtel mit Produkten – diese Aufgabe übernimmt die in die Maschine integrierte, bewährte Robotertechnik. Die drei Segmente oder „Arme“ des Roboters, der an ein auf dem Kopf stehendes, dreibeiniges Stativ erinnert, bewegen sich unabhängig voneinander, verfügen jedoch über eine gemeinsame Verbindung – quasi wie eine „Roboterhand“. Dank der ein- und ausfahrbaren Segmente erreichen die Roboter jeden Punkt innerhalb ihres Arbeitsbereichs mit derselben Geschwindigkeit und höchster Genauigkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Technologien unterliegen diese Roboter keinen schwerkraft- oder trägheitsbedingten Einschränkungen und bewegen sich daher extrem schnell. Darüber hinaus sind die in ITC-Systemen verwendeten Roboter in der Lage, den Weg der Schachteln im Transportsystem nachzuverfolgen und diese bei laufender Bewegung mit Produkten zu beladen – ein bedeutender Vorteil gegenüber zweiachsigen Robotern, die nur stillstehende Schachteln beladen können.

 

Verschließmodul sorgt für eine ansprechende Verpackung

Das vereinfachte Design der Verschließstation kommt ohne Schachtelmitnehmer, angetriebene Ketten, mechanische Transfereinheiten und getaktete Klappen aus. Stattdessen verwendet das System schnell austauschbare Bänder mit hohem Reibungskoeffizienten, die für einen geräuschlosen Transport der Schachteln aus der Maschine heraus sorgen und das makellose Erscheinungsbild der Schachtel sowie die darin enthaltenen Produkte schützen.

 

Maßgeschneiderte Services für jede Wartungsstrategie

Die Zusammenarbeit mit einem renommierten Lieferanten, der ein umfassendes Servicenetzwerk unterhält, ist für moderne Fertigungsbetriebe unverzichtbar, um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden und zunehmend enge Produktionspläne einzuhalten. Im Fokus stehen daher sowohl Lösungen für die präventive Wartung der Anlagen als auch Service-Leistungen, um ungewünschte Maschinenzustände möglichst schnell zu beheben.

 

Dank optionaler Remote Services erhalten Kunden jetzt auf Wunsch ortsunabhängig jederzeit gezielte Unterstützung. Neben neuen Assistenz-Lösungen rücken auch virtuelle Schulungskonzepte in den Vordergrund, mit denen Hersteller bedarfsgerecht Know-how für den Maschinenbetrieb und die Instandhaltung aufbauen können. Darüber hinaus tragen Preventive Maintenance Ersatzteil-Kits und maßgeschneiderte Wartungsvereinbarungen zur proaktiven Minimierung ungeplanter Stillstände bei. All dies wirkt sich letztendlich positiv auf die Gewinnmargen aus.

 

Über die Autorin:

Michelle Newman ist Managerin im Bereich Marketing und Vertriebssupport bei Kliklok International, einen Unternehmen, das jetzt zu Bosch Packaging Technology gehört. Als Teil des internen Vertriebsteams ist sie für die effiziente Abwicklung der einzelnen Vertriebsprojekte sowie für das Marketing zuständig.

 

Fotocredit: Colourbox.de

Entsorgung/Umwelt

Greiner Packaging nimmt Nachhaltigkeit ernst

Greiner Packaging nimmt Nachhaltigkeit ernst – und ist stolzes Gründungsmitglied des UK Plastics Pact Kunststoff einerseits aus der Natur fern-, andererseits aber so langfristig wie möglich im Wirtschaftskreislauf halten – das ist das Ziel des UK Plastics Pact, der  [ weiterlesen ]

Kennzeichnen

Kennzeichnungstechnik für Konfitüren

Die Maintal Konfitüren GmbH, Marktführer der Hagebuttenkonfitüre, stellt höchste Ansprüche sowohl an die Technik bei Produktionslinien als auch an die Produkt- und Verpackungskennzeichnung.   1978 und 1989 erhält die Hagebuttenkonfitüre das Prädikat „expeditionsbewährt“. Beide Male setzte der bekannte Bergsteiger  [ weiterlesen ]

Umwelt

Rekordmengen bei der Altglassammlung

Austria Glas Recycling vermeldet Top-Ergebnis von 239.800 Tonnen für das Jahr 2017   Zu diesem Beitrag wurde folgendes Firmenportrait gefunden: Austria Glas Recycling GmbH   Österreich festigt ein weiteres Mal seinen Ruf als vorbildliche Glasrecyclingnation. Mit 239.800 Tonnen wurde  [ weiterlesen ]

Packmittel

Palettenherstellung wächst 2017 um 7,3 %

Holzpackmittelindustrie mit deutlichem Produktionsplus   Die Hersteller von Paletten konnten im vergangenen Jahr ihre Produktionsmengen weiter steigern. Die Fertigung von Paletten aus Holz legte bei den HPE-Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten um 7,3 Prozent zu. Der korrespondierende Produktionswert kletterte  [ weiterlesen ]

Unternehmen

Smart Automation 2018 – Zukunft der Qualitätskontrolle

Smart Automation, Intertool und C4I in der Messe Wien Zukunft der Qualitätskontrolle: Showcase zeigt mobile Checklisten   Eine Modell-Straßenbahn gibt Einblick in die Qualitätskontrolle von morgen. Denn mobile Checklisten ersetzen die Kontrolle am Papier und bieten eine Reihe weiterer  [ weiterlesen ]

Lebensmittel

Brox launcht 5 Liter Bag-in-Box

Reichhaltige Brühe im großen Stil: Brox launcht 5 Liter Bag-in-Box für Gastronomen und Privathaushalte   Das erfolgreiche Berliner Food-Startup Brox – The Original Superfood vertreibt seine Brühen jetzt auch im Großformat: Die Sorten Bio-Knochenbrühe „Weiderind“, Bio-Knochenbrühe „Freilandhuhn“ und bald  [ weiterlesen ]