FHWien

Ausbildung

Studierende der George Washington University und der FHWien der WKW bringen frische Ideen für GlaxoSmithKline (GSK)

27. Juli 2017, 11:22

Innovatives Lehrveranstaltungs-Design: FHWien der WKW bereitet ihre Studierenden optimal auf einen internationalen Einsatz vor.

 

Studierende der George Washington University (GWU) arbeiten gemeinsam mit Studierenden der FHWien der WKW an einem Praxisprojekt für das führende Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline. Über die Vorzüge des Lernens von- und miteinander wissen die Studierenden und ProfessorInnen zu berichten.

 

Zwei Professoren aus zwei unterschiedlichen Ländern – ein gemeinsames Ziel: Ihren Studierenden eine außergewöhnliche Lernerfahrung zu bieten und gleichzeitig ein engagiertes Unternehmen in einem unternehmensethischen Beratungsprojekt zu unterstützen. Nachdem die Studierenden an ihren jeweiligen Hochschulen methodisch und inhaltlich vorbereitetet worden waren, arbeiteten sie eine Woche lang in Wien intensiv zusammen:

 

Eine Gruppe von 17 Studierenden der renommierten George Washington University reiste mit ihren ProfessorInnen nach Wien, wo sie bereits von Studierenden der FHWien der WKW erwartet wurden. Vier Tage hatte die interkulturelle Gruppe Zeit, um in einem Beratungsprojekt zum Thema ethische Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit für GlaxoSmithKline Österreich konkrete Empfehlungen zu entwickeln – kontinuierlich begleitet durch die Lehrenden. Die Studierenden gewannen auf diese Weise einen Einblick in professionelle Consulting-Projekte, strategisches Management, unternehmensethische Fragestellungen und die pharmazeutische Industrie, während sie gleichzeitig lernten, effizient und lösungsorientiert in einem internationalen Team zu arbeiten.

 

Michael Heritsch (CEO der FHWien der WKW): „Unsere Studierenden profitieren bei internationalen Praxisprojekten in zweifacher Hinsicht, zum einen durch die reale Aufgabenstellung aus der Praxis und zum anderen durch das Erfordernis, eine Kompetenz in der interkulturellen Zusammenarbeit zu entwickeln. Die Arbeit an internationalen Projekten macht auch in den CV unserer AbsolventInnen ein sehr gutes Bild. Viele FHWien der WKW AbsolventInnen machen Karriere in internationalen Unternehmen. Wir sehen dies auch als ein Modell für zukünftige Projekte.“ Barbara Good, Internationalisierungsbeauftragte an der FHWien der WKW, betreut die Kooperationen mit renommierten Hochschulen rund um den Globus, um den Studierendenaustausch zu forcieren sowie um internationale Forschungskooperationen einzugehen.

 

Markus Scholz, Stiftungsprofessor für Corporate Governance & Business Ethics an der FHWien der WKW: „Für uns war es etwas Besonderes, mit GSK als initialem Stiftungspartner und der GWU als langjährigem akademischen Partner in einem Beratungsprojekt zu kooperieren. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern entspricht unserem Zugang zur angewandten Forschung und Lehre an der FHWien der WKW. Wir freuen uns, mit diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur Business Ethics-Community geleistet zu haben und unseren Stiftungspartner GSK dabei unterstützt zu haben, den vorbildlichen Einsatz für unternehmensethische Ziele langfristig und strategisch fortzusetzen.“

 

Für Gaston de los Reyes, ehemaliger Wallstreet-Anwalt und nun Professor an der George Washington University, war dieses internationale Vorzeigeprojekt eine Premiere mit der Besonderheit, an einem realen Case zu arbeiten mit dabei entstehenden Unsicherheiten und Herausforderungen während des Projektes umzugehen: „Das ist ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden.“

 

Student Andrew Jones (GWU): „Dass es eine reale Firma mit einem realen Problem war, die uns auch reales Feedback gab, war unendlich besser als ein ausgedachtes Szenario in einem Hörsaal. Wien ist eine großartige Stadt und die FHWien der WKW eine exzellente Partnerhochschule“. Weiter Student Alex Swart (GWU): „Mich hat überrascht, wie viel Auslandserfahrung jeder einzelne Studierende der FHWien der WKW hatte. Das inspirierte mich dazu, ebenfalls verschiedene Kulturen kennen zu lernen und meine Auslandserfahrungen zu erweitern“.

 

Auch die Studierenden der FHWien der WKW wissen die Lernerfahrung aus dem Projekt zu schätzen, Piet Van der Kleyn (FHWien der WKW-Student): „Passend zu unserem Thema ist das Ergebnis des Projektes ein Win-Win Case. Auf der einen Seite profitieren die Studierenden von einer anspruchsvollen und relevanten Praxisaufgabenstellung, aber vor allem GlaxoSmithKline, weil wir eine nachhaltige Unternehmensstrategie entwickelten, welche zur Lösung eines aktuellen Problems beitrug.“ Ein weiterer Student der FHWien der WKW, David Bührer, dazu: „Mein Gesamteindruck zu diesem Projekt ist auf jeden Fall sehr positiv! Die aufgebauten Kenntnisse in einer für mich neuen Industrie gingen tatsächlich sehr weit und stellen einen echten Mehrwert dar.“

 

Großes Lob kam auch vom Projekt Auftraggeber: “Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war von Anfang an sehr gut koordiniert und konstruktiv. Es war beachtlich, wie schnell sich die Studierenden in die Materie eingearbeitet hatten und mit sehr guten Lösungsansätzen hervorkamen – sicherlich werden wir einige Vorschläge weiterverfolgen. Insgesamt eine sehr bereichernde Erfahrung.“ Alina Reibetanz, Ethics & Compliance Officer bei GSK.

 

Fotocredit: ©FHWien der WKW
Quelle: Pressemeldung APA/OTS von 06.07.2017

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