Social Media

Social Media Marketing mit Fake-Postings

9. September 2015, 11:28

Der WKÖ-Fachverband Werbung und Marktkommunikation hat eine Zusammenstellung ausgearbeitet, in der die geltenden Rechtsgrundsätze erläutert werden. 

Weil das Kommunizieren und Kommentieren mit – oft eigens dafür erstellten – Fake-Accounts kontrovers diskutiert wird – die Bandbreite reicht dabei von „unlauteren Praktiken“ bis zu „das ist so üblich“ – hat der Fachverband Werbung und Marktkommunikation eine Zusammenstellung ausgearbeitet, in der anwendbare Rechtsgrundsätze (UWG, Mediengesetz, E-Commerce Gesetz) erläutert werden.

Zu finden ist sie auf http://www.wko.at/werbung/fake-postings .

„Das Auftreten in Webforen und sozialen Netzwerken mit gefälschten Identitäten, Social Media Marketing mit Fake-Postings, stößt nicht nur auf Unverständnis bei Konsumenten sowie bei vielen unserer Kolleginnen und Kollegen in der Kommunikationsbranche. Es ist inakzeptabel, gehört sich nicht und schadet dem Ruf einer ganzen Branche“, hält Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Vizepräsidentin der WK Oberösterreich, fest.

Tatsache ist: Es gibt zwar keine ausjudizierten rechtlichen Grundlagen zum Phänomen „Fake-Identitäten“, weder in Deutschland noch in Österreich existiert dazu eine höchstgerichtliche Judikatur. Aber es gelten bestimmte Grundsätze, die es zu beachten gilt, um Social Media Marketing rechtskonform zu gestalten: So ist nach wettbewerbsrechtlichen Regelungen (UWG) Werbung als solche zu kennzeichnen. Das UWG schreibt weiters fest, dass unternehmerische Aktivitäten als geschäftliche Handlungen erkennbar sein müssen. Diese Grundsätze gelten für alle Medien, online und offline.

Über den Fachverband Werbung und Marktkommunikation

Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation vertritt in Österreich die Interessen von rd. 30.000 Unternehmen (davon sind mehr als 60 Prozent Ein-Personen-Unternehmen) mit rund 25.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mehr als Euro 5,5 Milliarden.

Interessenpolitisches Ziel des drittgrößten Verbandes in der WKÖ ist es, gemeinsam mit den Fachgruppen Werbung in den Bundesländern und seinen Netzwerkpartnern durch die Mitgestaltung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Werbe- und Kommunikationswirtschaft zu stärken.

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