Rosatom

Energie

Rosatom: ausgewogene Lösung für Klimawandel

4. Januar 2018, 12:01

Rosatom schlägt ausgewogene Lösung für den Klimawandel vor

Die russische Regierung hat das Jahr 2017 zum Jahr der Ökologie erklärt, und die umweltpolitischen Maßnahmen von Rosatom, der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands, sind der Fachwelt nicht verborgen geblieben. Rosatom, weltweit führend im Bereich der sauberen und sicheren Energieerzeugung, konnte am 18. Dezember den Vladimir Vernadsky National Environmental Award in Moskau entgegennehmen.

 

Rosatom beteiligt sich derzeit am Bau von 33 Kernkraftwerken in 12 Ländern. Der Schutz der Umwelt und die rationelle Nutzung der natürlichen Ressourcen gehören zu den obersten Prioritäten des Unternehmens. In jüngster Zeit hat sich Rosatom auf die Bekämpfung des globalen Klimawandels konzentriert, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

Wissenschaftler machen die globale Erwärmung und den Anstieg des Meeresspiegels für viele der extremen klimatischen Bedingungen verantwortlich, unter denen Länder in warmen und kalten Klimazonen gleichermaßen zu leiden haben. Die Wälder der Erde können aufgrund der enormen Mengen an CO2, die auf der ganzen Welt emittiert werden, nicht mit der derzeitigen Verschmutzung fertig werden, und wir sind mit potenziell gravierenden Umweltauswirkungen konfrontiert. Die aktuellen atmosphärischen CO2-Werte wurden kürzlich auf kritische 400 ppm geschätzt.

Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt haben mit der Forderung nach der Entwicklung einer neuen, kohlenstoffarmen Wirtschaft reagiert. Dazu gehören sowohl neue Technologien zur Energieeinsparung als auch alternative „grüne“ kohlenstoffarme Energiequellen.

Die Experten sind mehrheitlich der Überzeugung, dass die richtige Mischung aus Solar-, Wasser- und Kernkraft die Umwelt unseres Planeten retten kann, und sichere und zuverlässige Kernkraftwerke können zum entscheidenden Faktor bei der Lösung des Klimaproblems werden. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur haben alle Kernkraftanlagen der Welt zusammengenommen in den letzten 46 Jahren ihres Bestehens den Ausstoß von 56 Milliarden Tonnen Kohlendioxid verhindert. Dies entspricht zwei Jahren an weltweiter Stromerzeugung auf derzeitigem Niveau.

Heutzutage generiert die Kernenergie weltweit jährlich 392 GW und spart so pro Jahr 2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ein. Dies ist vergleichbar mit der reinigenden Wirkung aller Wälder der Erde, die zusammengenommen jährlich 2,5 Milliarden Tonnen CO2 aufnehmen.

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur sieht die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens eine Verdoppelung der derzeitigen Kernkraftkapazität auf weltweit rund 930 GW bis 2050 vor. Hinzu kämen weitere erneuerbare Energiequellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft. Rosatom setzt sich von daher aktiv auch für andere alternative Energiequellen ein: Im vergangenen Jahr gewann das Unternehmen eine Ausschreibung für den Bau von drei Windparks in Südrussland und investiert gleichzeitig in den Bau von Kleinwasserkraftanlagen.

Nichtsdestotrotz werden die Nukleartechnologien ständig modernisiert und verbessert. Eine der Hauptprioritäten für Rosatom ist die Entwicklung eines geschlossenen Brennstoffkreislaufs, der auf Reaktoren mit schnellen Neutronen basiert. In Russland ist der Schnelle Brüter BN-800, der die volle Nutzung von Uran-238 ermöglicht, bereits erfolgreich in Betrieb. Die Kernkraft kann somit in den kommenden Jahrzehnten nicht nur zur kohlenstofffreien, sondern auch zur erneuerbaren Energie werden.

 

Fotocredit: Rosatom
Quelle: Pressemeldung Rosatom vom 29.12.2017

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