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OFI eröffnet sein Technikum neu

24. April 2018, 15:41

Prüf- und Forschungsexperte OFI eröffnet sein Technikum neu

 
Das OFI, eine der größten akkreditierten Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstellen Österreichs bündelt seine Kompetenzen im Wiener Arsenal, wo sich der Firmensitz seit 1966 befindet. Damit die 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens ihre Interdisziplinarität künftig noch besser ausschöpfen können, wurde dieser in den letzten Monaten um- und ausgebaut, sowie weitere Büro- und Laborflächen nahe dem Firmensitz angemietet. Am 18. April hat man diesen strategischen Schritt mit rund 350 Kunden und Freunden des OFI, bei der offiziellen Neueröffnung des Technikums, gefeiert.
 

Geballte Kompetenz unter einem Dach

Bereits seit den 1960er Jahren hat das OFI seinen Firmensitz im Arsenal im 3. Wiener Gemeindebezirk. Rundherum finden sich weitere Mitglieder der ACR (Austrian Cooperative Research) und auch die TU Wien errichtet hier ihr neues Science Center. Ideal um die geballte Kompetenz des OFI an diesem technischen Forschungsknotenpunkt zu konzentrieren.
 
„Unsere Expertise an einem Standort in Wien zu versammeln ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll. Wege werden kürzer, persönlicher Austausch ist unkompliziert möglich, neue Synergien entstehen – das ist gelebte Interdisziplinarität“, bringt Geschäftsführer Dr. Michael Balak die Vorteile des Übersiedlungsprojekts auf den Punkt.
 
Auch mit Aus- und Umbauarbeiten am Firmensitz finden nicht alle 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des OFI dort Platz, deshalb hat man ein paar Häuser weiter zusätzliche Büro- und Laborflächen angemietet. Dort befinden sich neben der Verwaltung und dem Vertrieb, die Bauprüfräume und das Klebelabor. Alle anderen Technikums- und Laboreinheiten werden künftig am Firmensitz in Objekt 213 zu finden sein.
 
„Da unsere Standorte bis jetzt weit gestreut waren und verschiedene Schwerpunkte behandelt haben, kennen viele unserer Kunden und Forschungspartner nur Teilbereiche unserer Arbeit. Mit der stärkeren Bündelung unserer Expertisen an einem Ort, soll sich das ändern! Im neu ausgebauten Technikum werden Besucher auf einen Blick unsere Kompetenzen erkennen“, zeigt sich Geschäftsführer DI Udo Pappler freudig.
 

Zusammenarbeit mit KMU im Fokus

Das Konzept funktioniert – diesen Schluss lässt zumindest die große Zahl an Festgästen zu, die der Einladung gefolgt sind um sich selbst ein Bild vom modernisierten Technikum zu machen. Nach einleitenden Begrüßungsworten durch die beiden Geschäftsführer Michael Balak und Udo Pappler an die rund 350 Gäste, führte Moderatorin Nadja Mader durch ein Podiumsgespräch mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft.
 
Über Vorteile von gelebter Interdisziplinarität und Vielfalt für KMU und die österreichische Wirtschaft tauschten sich am Podium KommR. Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Präsidentin der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe), Baumeister DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Präsident der ACR (Austrian Cooperative Research) DI Martin Leitl,
KommR. Ing. Hubert Culik, MAS, Präsident des OFI und Obmann des Fachverbands der chemischen Industrie sowie OFI Vizepräsident DI Wolfgang Poppe, aus.
 

Vielfältig & Innovativ

Kunden und Freunde des OFI haben die Chance genutzt und durften im Rahmen geführter Rundgänge einen Blick hinter die Kulissen werfen, der sonst nicht so einfach möglich ist, da die meisten Prüfaufträge der Geheimhaltung unterliegen. Zu sehen war mit der Chromatographie ein hochsensibles Analyseverfahren, das bei der Bestimmung von Substanzen in Lebensmittelverpackungen und Babyprodukten genauso Verwendung findet, wie bei der
Prüfung der Reinheit von Arzneimitteln oder bei der Messung von Chlorid bei der Bestandsaufnahme von Mauerwerk. Wie beständig einzelne Komponenten von Fahrzeugen sind, wird im Umweltsimulationsbereich des OFI geprüft – dazu sind unter anderem die Klimakammern im Einsatz. Ein besonderes Highlight für die Besucher und Besucherinnen war der Blick unter die Oberfläche eines Photovoltaik-Moduls. In mehreren Forschungsprojekten des OFI steht die Weiterentwicklung von Photovoltaik im Zentrum – dabei spielt die Materialauswahl ebenso eine Rolle, wie die effiziente Integration in die Gebäudehülle.
Der Rundgang macht einmal mehr das vielfältige Prüf- und Forschungsspektrum des OFI deutlich und zeigt, dass man hier alles aus einer Hand erhält – persönliche Beratung, innovative Lösungen und Sicherheit mit Garantie.
 

Statements der Podiumsgäste

 
KommR. Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Präsidentin der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe): „Mit der Neueröffnung zeigt das OFI, dass es am Puls der betrieblichenInnovation und ein starker Partner der heimischen Unternehmen ist. Für die Umsetzung ihrer Ideen brauchen Unternehmen Partner mit Überblick, Praxiserfahrung, Zugang zum aktuellen Stand der Wissenschaft, Interdisziplinarität und guter Erreichbarkeit. Unsere Betriebe profitieren von der Erfahrung des OFI, dem Know-how seiner Mitarbeiter und von seinen Netzwerken. Das schafft Vertrauen und Vorsprung im Wettbewerb.“
 
„Indem wir durch den Ausbau des Forschungsinstituts nun eine Bündelung der OFI Kompetenzen in Wien haben, ist ein weiterer Schritt zur Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes gelungen“, betont Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Von dem vorhandenen Know how und den innovativen Köpfen profitiere die gesamte Wirtschaft. „Mit dem Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik haben Wiens Klein- und Mittelbetriebe einen umfassenden Innovationsbegleiter“, so Ruck, der darauf verweist, dass im Jahr 2017 über 1.200 KMU vom OFI betreut wurden. „Die Nachfrage ist eindeutig vorhanden. Es ist gut für Unternehmen, einen unabhängigen Dritten zu haben, der die Qualität der Produkte sichert und beim Weg von der Idee bis zur Umsetzung hilft.“
 
„Die ACR ist das Bindeglied zwischen Wissenschaft, Forschung und Großbetrieben auf der einen und KMU auf der anderen Seite. Mit ihrem vielfältigen und bedarfsorientierten Angebot unterstützen die ACR-Institute KMU bei ihren Innovationsbestrebungen und stärken so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das OFI ist als größtes Institut im ACR-Netzwerk ein ganz wichtiger Eckpfeiler, engagiert im Verband und zukunftsorientiert am Markt.“, so DI Martin Leitl, Päsident der Austrian Cooperative Research (ACR).
 
KommR. Ing. Hubert Culik, MAS, Präsident des OFI und Obmann des Fachverbands der chemischen Industrie: „Womit das OFI immer wieder punktet, ist seine Interdisziplinarität. Auf der Suche nach Lösungen ist der Austausch besonders wichtig – dieser wird durch die Bündelung der Kompetenzen hier im Arsenalgelände gefördert. Das Know-how, das durch die unterschiedlichen Expertinnen und Experten in diesem Haus vereint ist, ist Gold wert. Ich kann Ihnen nur raten, nützen Sie es und lassen Sie Ihre Produkte davon profitieren.“
 
DI Wolfgang Poppe, Vizepräsident des OFI: „Investitionen sind die Grundlage für Innovationen, die wiederum die Basis für Erfolge legen. Neben viel Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung dieses Modernisierungsprojekts, hat das OFI rund 1,6 Mio Euro in den Ausbau seiner Standorte im Wiener Arsenal investiert, um auch künftig für Anfragen aller Art – von Verpackungsprüfung bis zu Sanierunsgkonzepten – gerüstet zu sein.“
 

OFI – Fortschritt in guten Händen

Als Prüf- und Forschungsexperte unterstützt das OFI seine Kunden bei der Produktentwicklung und begleitet bis zur Markteinführung. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüfen und bestätigen die Zuverlässigkeit von Werkstoffen – ob für den Einsatz bei Fahrzeugen, bei Verpackungen oder im Bauwesen. Damit Produkte fit für den Markt sind. Das OFI begutachtet Bauwerke und plant Sanierungen. Damit Häuser, Brücken, Straßen oder Denkmäler nachhaltig
nutzbar sind. Unter einem Dach bietet das OFI: individuelle Beratung, zukunftsweisende Lösungen für komplexe Fragestellungen, garantierte Qualität und Sicherheit. Das OFI ist Gründungsmitglied der Austrian CooperativeResearch (ACR), des Dachverbandes der kooperativen Forschungseinrichtungen Österreichs.
www.ofi.at

 

Fotocredit: OFI / Michael Pyerin
Quelle: Pressemeldung OFI vom April 2018

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