Wildlife

Forstwirtschaft

Wildlife: Österreichs Natur Behind the Scenes

1. März 2018, 11:32

Wildlife und Wald live: Österreichs Natur Behind the Scenes

 

Bundesforste launchen Natur-Kanal auf YouTube – Natur-Videos von MitarbeiterInnen zeigen verborgenes Wald- und Wildlife aus erster Hand

 
Hausinspektion bei den Haselmäusen, Expedition zu den Seeadlern, Hochzeit der Seesaiblinge im Grundlsee: In einer neuen Video-Serie, aufgenommen von MitarbeiterInnen, zeigen die Österreichischen Bundesforste Österreichs (ÖBf) Natur von ihrer verborgenen Seite. Ausgestattet mit ihren Smartphones filmen FörsterInnen, JägerInnen und BiologInnen Wald- und Wildlife in ihren Revieren und geben Einblick in ihren Alltag und das Leben hinter den Kulissen: Leben unter Wasser oder in Baumwipfeln, kuriose Begebenheiten auf der Pirsch, Einblicke in Forschungsprojekte oder verstecktes Leben im Unterholz – kurzum Naturerlebnisse, die dem Waldbesucher normalerweise verborgen bleiben. „Unsere FörsterInnen, NaturführerInnen und JägerInnen sind rund um die Uhr in der Natur und kennen ihre Reviere wie ihre Westentasche“, zeigt sich Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, begeistert über die ersten Naturaufnahmen. „Sie sehen, was die meisten Waldbesucher nicht sehen, und das wollen wir allen Naturinteressierten zugänglich machen.“ Und ergänzt weiter: „Wir stellen leider fest, dass das Wissen rund um die Natur immer mehr abnimmt. Mit diesen Clips wollen wir wieder die Begeisterung für die Natur wecken, verloren gegangenes Wissen vermitteln und den Menschen wieder näherbringen.“ Die Aufnahmen werden zu rund 90 Sekunden-Clips zusammengestellt und sind über die Webseite und den YouTube-Kanal der Bundesforste abrufbar. In regelmäßigen Abständen werden neue Natur-Clips die Serie ergänzen. Die Produktion ist in Zusammenarbeit mit und fachlicher Begleitung von Cosmos Factory und dem mehrfach ausgezeichneten Terra Mater- und Universum-Regisseur Manfred Christ entstanden.
 

Hausinspektion bei den Haselmäusen

Ein Fall für die Haselmaus: Nur wenige Zentimeter groß und äußerst scheu, bleibt sie selbst aufmerksamen WaldbesucherInnen meist verborgen. Zudem klettert sie erst im Dunkel der Nacht aus ihrem Nest, um in der schützenden Höhe von Bäumen und Sträuchern nach Futter zu suchen. Zur Fellkugel gerollt verbringt sie das halbe Jahr im Winterschlaf. Die Bundesforste und der Biosphärenpark Wienerwald haben ein Auge auf die selten gewordene Haselmaus geworfen, achten auf geeignete Lebensräume wie artenreiche Wälder und Heckenlandschaften und führen gemeinsam ein Citizen Science-Projekt durch, um den Bestand dieser geschützten Art zu fördern. Birgit Rotter, Biologin und Haselmaus-Expertin der Bundesforste, war auf Lokalaugenschein im ÖBf-Forstrevier Schöpflgitter im Wienerwald und hat bei ihrer „Hausinspektion“ tatsächlich gleich zwei der putzigen Nagetiere in ihren Nistkästen angetroffen.
 
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Gamsabsturz mit Happy End

Gemeinhin als geländegängig geltend, dringen Gämsen als typische Bewohner des Alpenraumes in selbst unzugänglichste Gebiete vor. Scheints mühelos überwinden sie steiles, felsdurchsetztes Gelände und thronen auf halsbrecherischen Felsvorsprüngen. In ihre Lebensräume – Bergwälder und alpine Hochlagen – verirren sich nur Bergwanderer, Schitourengeher – und Jäger. Auf den Karstflächen des Toten Gebirges im Inneren Salzkammergut hat Förster und Revierleiter Thomas Kranabitl auf der Pirsch durch sein Forstrevier ein Gamsrudel entdeckt und festgestellt, dass auch die geländegängigsten aller Wildtiere nicht unfehlbar und vor dem einen oder anderen folgenreichen Fehltritt nicht gefeit sind – in diesem Fall mit Happy End!
 
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Hochzeit bei den Seesaiblingen

Inmitten des Ausseerlandes liegt malerisch der Grundlsee, der von den Österreichischen Bundesforsten, die auch die Seefischerei vor Ort betreiben, nachhaltig bewirtschaftet wird. Der Schein ober Wasser trügt, denn während der Laichzeit geht es bei den Seesaiblingen zur Sache: Für Männchen gilt es, das Weibchen seiner Wahl zu verteidigen und sich gegen die Mitbewerber im eigenen Revier durchzusetzen. Dabei ist Männchen nicht zimperlich und greift mitunter auch zu rustikaleren Methoden. Biologe und Gewässerökologe Alexander Scheck war mit seiner Unterwasser-Kamera live dabei und hat das spektakuläre Verhalten eines Seesaiblings festgehalten, der kurzen Prozess machte und mit seinen Mitstreitern kurzerhand aufräumte – ein Szenario, wie es wahrscheinlich noch nie zuvor gefilmt wurde!
 
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Alle Clips unter www.bundesforste.at oder im ÖBf-YouTube-Kanal www.youtube.com/ÖsterreichischeBundesforste

 

Fotocredit: Österreichische Bundesforste
Quelle: Pressemeldung Österreichische Bundesforste vom 28.02.2018

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