Rezepte

Noch mehr Jäger kochen auf

7. November 2013, 13:00

Zweite Auflage des erfolgreichen Kochbuchs von Lisa Helena Lensing porträtiert passionierte Jäger, stellt traditionelle Rezepte und persönliche Jagderlebnisse vor.

„Die Jagd ist historisch verwurzelt und führt im gesamten europäischen Wirtschaftsbereich zu einer jährlichen Wertschöpfung von über 15 Milliarden Euro. Mit sehr persönlichen Porträts möchten wir passionierte Jäger vor den Vorhang bitten und den öffentlichen Blick auf die Bedeutung der Jagd für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts schärfen. Die Jagd sichert einen gesunden und artenreichen Wildbestand“, erklärt Herausgeberin Lisa Helena Lensing, die gemeinsam mit Joseph Gasteiger-Rabenstein mit „Noch mehr Jäger kochen Wild“ den zweiten Teil ihres erfolgreichen Kochbuchs im Leopold Stocker Verlag vorstellt. „Wild ist für uns Jäger gelebte Nachhaltigkeit. Zu jeder passionierten Jägerfamilie, wie ich in einer aufgewachsen bin, gehört die Ehrung des Geschöpfes – und das vom Schuss über das Verblasen bis zum Genuss“, unterstreicht Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, in seinem Vorwort. „Ob traditionelle oder moderne und leichte Rezepte, Wildbret war damals vielseitig und ist es auch heute. Vor allem steht es aber für eines: Für gesunde, hochwertige und regionale Küche. Wildbret aus heimischen Wäldern wird immer beliebter und gehört in vielen Haushalten zu einem gesunden Lebensstil“, so Fischer weiter.

 

Pirsch in Deutschland
Nach der ausverkauften ersten Auflage von „Jäger kochen Wild“, die sich vor allem der österreichischen Heimat der Herausgeberin widmete, ging Lensing für die zweite Auflage auch in Deutschland auf die Pirsch, um einen sehr persönlichen Blick in die Kochtöpfe überzeugter Waidmänner zu werfen. Jägerlatein und geschmackvolle Rezepte gibt es unter anderem aus den Revieren von Jagschmuck-Juwelierin Katharina Sturzeis, Verlagsmanager Philipp von Thurn und Taxis, Kärntner Landesjägermeister Ferdinand Gorton, den Wildbrethändlern Moritz von Bismarck und Fried von Bernstorff, café+co International Holding-CEO Gerald Steger, Weingut-Geschäftsführer Michael von Württemberg, Antiquitätenhändler Gregor von Seckendorff, Georg Pereira-Arnstein, Habsburg-Chefin Katharina Schneider, die erst kürzlich selbst ein Buch mit tausend Gründen Österreich zu lieben präsentierte, Jagdreiseveranstalter Benedikt Grundemann-Falkenberg, Alexander Kottulinsky, Präsident des Österreichischen Burgenvereins, oder Kunsthändler und Schauspieler Adrian Léon Steffny.

Unterhaltsame Anekdoten runden das Buch ab. Beispielsweise erzählt von Bismarck von einem Fuchs, der ihm auf den Fuß trat: „Es dämmerte. Gut getarnt hockte ich im Hochsommer hinter einer alten, knorrigen Eiche auf dem Boden und wartete. Plötzlich ein leises Rascheln. Am Feldrand kam ein Fuchs hervor. Auf einmal trat er mir mit seiner Vorderpfote auf den Fuß. Erst in diesem Moment erblickte er mich und flüchtete in den Wald zurück. Seinen Pfotenabdruck auf meinem Stiefel habe ich versucht, so lange wie möglich zu konservieren.“ Mehr Jägerlatein der passionierten Waidmänner handelt von Themen wie „Weiße Hirsche in Österreich?“, „Am Strich, Vorsicht – Die Sau rollt an“, „Mein Murmeltier namens Bruno“, „Der Lederhosenknöpfer oder der Kaiserbock, Hirsch Rudi – Der Fremdenschreck“.

 

Die Wildsaison startet und ist gesund
Pünktlich zu Beginn der Wildsaison präsentieren sie die Vielfalt der Jagdgerüchte und stellen ansprechende Köstlichkeiten wie getrüffeltes Duett vom Sikahirsch auf Jungzwiebelbeet mit Bordeauxnudeln, Damwildrücken im Brotmantel, Hirschcurry, Carpaccio vom Reh mit Brunnenkresse und feiner Koriander-Butter, Rehsteaks vom Grill mit Tomaten-Pfirsich-Chutney, Hirsch-Minze-Spieße mit Basilikum-Creme, Rehrücken mit Kaffee-Kruste mit Parmesan-Schrottreingalan und Radicchio-Gemüse oder Rehroulade mit Bandnudeln vor. „Wild ist fettarm, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Da sich das Wild ausschließlich von Quellwasser, Kräutern, Gräsern und Waldfrüchten ernährt, gehört sein Fleisch für den Menschen zu den gesündesten Lebensmitteln“, unterstreicht Lensing die Qualität der Wildgerichte.

 

 

Quelle: Lensing, Pressemeldung vom 08.10.2013

 

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