Titschenbacher

Mehrwertsteuer-Erhöhung trifft Bauern hart

20. März 2015, 11:30

„Seit 2011 sind die Bauerneinkommen, die deutlich geringer als der Durchschnittsverdienst in Österreich sind, um 13,5% zurückgegangen. Trotzdem werden unsere Landwirte bei der Steuerreform kräftig zur Kasse gebeten. Diese Ungerechtigkeit ist für sie schwer verkraftbar und inakzeptabel“, übt der Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark, Franz Titschenbacher, scharfe Kritik an der Mehrwertsteuererhöhung für Futtermittel, Lebendtiere, Saatgut und Blumen.

Durch die Anhebung der Mehrwertsteuer haben die steirischen Bauern trotz rückläufiger Einkommen mit höheren Produktionskosten von 10,5 Mio. Euro zu rechnen. „So wird ihr ohnehin schon niedriges Einkommen weiter geschmälert. Daher ist es nur logisch, dass die Mehrwertsteuer für agrarische Rohstoffe und Erzeugnisse der Bauern beim Verkauf ebenfalls mit 13% bemessen wird“, fordert der Präsident.

Holz wird höher besteuert, Stromerzeugung aus Kohle und Gas bleibt steuerfrei

Höher besteuert wird auch der nachhaltige Brennstoff Holz, während die Stromerzeugung in Kohle- und Gaskraftwerken steuerfrei bleibt. „Das ist skandalös“, betont Titschenbacher, denn dadurch verliere der klimaschonende Brennstoff Holz gegenüber der klimaschädlichen Fossilenergie wie Kohle und Gas an Wettbewerbsfähigkeit.

Bauern bringen Vorleistungen zur Steuerreform mit erhöhten Einheitswerten

Mit den neuen Einheitswerten, die ab 2015 gelten werden, bringen die heimischen Bauern bereits eine Vorleistung zur Steuerreform. Im Durchschnitt werden die Einheitswerte der heimischen Bauern um 10% erhöht, was beispielsweise auch zu höheren Grundsteuern führt.

Erleichterung, dass Substanzsteuern abgewehrt wurden

Erleichtert ist Titschenbacher, dass es keine Vermögens-, Erbschafts- und Schenkungssteuern geben wird und die Pauschalierung für die Landwirte erhalten bleibt.

Quelle: APA, Bild: colourbox, Pressemeldung vom 16.03.2015

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