Energie

Lacuna geht nach Kanada – Joint Venture öffnet das Tor zum nordamerikanischen Markt für Erneuerbare Energien

28. März 2017, 10:30

Der Markt für Erneuerbare Energien in Kanada gilt als hochprofitabel. Klimatisch ist das Land sowohl für Photovoltaik- als auch Windkraftanlagen geeignet. Erneuerbare Energien werden dort zudem von Seiten der Politik massiv gefördert. Ein Joint Venture mit erfahrenen kanadischen Partnern und eine enge Zusammenarbeit mit der deutsch-kanadischen Außenhandelskammer (AHK Kanada) eröffnet dem Regensburger Unternehmen Lacuna ein großes Netzwerk und Zugriff auf lokale, aussichtsreiche Projekte. Die kanadischen Joint Venture Partner und die AHK Kanada dagegen profitieren von der langjährigen Erfahrung der Lacuna Gruppe im Bereich der Erneuerbaren Energien. Für österreichische Investoren eröffnen sich somit vielversprechende Investitionsmöglichkeiten.
 
Das Joint Venture „Lacuna Canada Infrastructure and Renewables Inc.“ ist unter Dach und Fach. Die zur bayerischen Engelhardt Familienstiftung gehörende Lacuna Gruppe, Spezialistin für Beteiligungen im Markt Erneuerbarer Energien, und ihre Schwesterunternehmen Iliotec und Fronteris geben das bereits Anfang des Jahres unterzeichnete Joint Venture mit dem von Helen Platis vertretenen kanadischen Partnerunternehmen bekannt. Damit findet ein mehrjähriger Research- und Auswahlprozess unter Einbeziehung der AHK Kanada, seinen erfolgreichen Abschluss.
 
„Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe der kanadischen Außenhandelskammer eine so renommierte Expertin gewinnen konnten“, freut sich Ottmar Heinen, Geschäftsführer der Lacuna GmbH, und fügt hinzu: „Das Team um Helen Platis hat eine große Vorort-Expertise, das A und O für die erfolgreiche Umsetzung unserer geplanten Projekte.“
 
Geballte Expertise der Kooperationspartner
Die bayerische Unternehmensgruppe profitiert von der über 20 Jahre langen Erfahrung der Kooperationspartnerin Helen Platis. Sie war beispielsweise zuletzt in leitender Position beim kanadischen Projektentwickler Stantec tätig und bringt das notwendige Detailwissen und viele nützliche Kontakte im Bereich Implementierung von Erneuerbaren Energien in Kanada und den USA mit.
 
Die AHK Kanada fungierte hierbei vor allem als Türöffner zu einem großen Netzwerk mit vielen lokalen Projektanbietern und Dienstleistern, unter denen sich schlussendlich auch die Joint Venture Partnerin Platis befand. Die Lacuna Gruppe erweist sich für die Kanadier als idealer Partner. Die deutsche Unternehmensgruppe betreibt unter anderem Süddeutschlands größtes zusammenhängendes Windpark-Cluster und diverse Solarparks. Die Lacuna-Schwester Fronteris plant und realisiert bereits seit den 90er Jahren unterschiedlichste Großprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien, so beispielsweise Windparks, Biogasanlagen oder Sonnenkraftwerke. Iliotec gehört mit einer Markterfahrung von über 20 Jahren zu den führenden deutschen Photovoltaikspezialisten. Gemeinsam mit den beiden Konzernschwestergesellschaften möchte Lacuna in Kanada vor allem in die Bereiche Photovoltaik und Windenergie investieren und privaten wie institutionellen österreichischen Investoren hierfür individuell zugeschnittene Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.
 
Ottmar Heinen ist überzeugt von den Chancen dieser Kooperation: „Wir sehen in Kanada großes Potential für Investoren. Unser in Toronto/Ontario ansässiges Team um Helen Platis geht mit viel Engagement in diese auf Langfristigkeit ausgerichtete Zusammenarbeit. Gemeinsam werden wir in Zukunft viele Projekte verwirklichen. Die Rahmenbedingungen vor Ort sind in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet. Wir gehen davon aus, dass wir bereits in 2017 erste Projekte realisieren werden.“
 
Foto: Ottmar Heinen
Fotocredit & Quelle: Lacuna GmbH

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