Kennzeichnungstechnik

Kennzeichnen

Kennzeichnungstechnik für Konfitüren

26. April 2018, 10:36

Die Maintal Konfitüren GmbH, Marktführer der Hagebuttenkonfitüre, stellt höchste Ansprüche sowohl an die Technik bei Produktionslinien als auch an die Produkt- und Verpackungskennzeichnung.

 

1978 und 1989 erhält die Hagebuttenkonfitüre das Prädikat „expeditionsbewährt“. Beide Male setzte der bekannte Bergsteiger Karl Maria Herrligkoffer bei seinen HimalayaExpeditionen zum Mount Everest und zum Nanga Parbat bei der Versorgung seiner Teammitglieder auf die äußerst vitaminhaltige Konfitüre aus Haßfurt.

 

Regionaler Familienbetrieb mit Tradition

Hagebutte, Holunder, Sanddorn, Mirabelle, Schlehe, Quitte und viele andere beliebte Früchte spielen bei Maintal Konfitüren seit über 130 Jahren die Hauptrolle. Heute gehört Bayerns ältestes Konfitürenunternehmen zu den führenden Spezialitätenanbietern. Rund 12.000.000 Gläser Konfitüren, Gelees und Fruchtaufstriche verlassen pro Jahr das Traditionshaus im unterfränkischen Haßfurt. Etwa 2.400 Tonnen Früchte verarbeitet das Familienunternehmen pro Jahr, davon etwa 1.300 Tonnen in Bio-Qualität. Das bekannteste Produkt von Maintal ist die Hagebuttenkonfitüre, in Franken auch als Hiffenmark bezeichnet, die sowohl in konventioneller als auch in Bio-Qualität angeboten wird. Mehr als jedes zweite Glas dieser feinen, samtweichen Konfitüre, das in Deutschland verkauft wird, stammt aus Haßfurt. Damit ist Maintal mit 59,8 % (Quelle: Nielsen, 2015) deutschlandweit Marktführer. Seit 1989 leitet die Urenkelin des Gründers, Anne Feulner, mit ihrem Schwager Klaus Hammelbacher in vierter Generation das Unternehmen.

Nachhaltigkeit, Bio und weltweiter Vertrieb Maintal ist biozertifiziert, erwirtschaftet rund die Hälfte seines Umsatzes mit Bioprodukten und setzt auf regenerative Energien – auch in der Produktion. In den letzten Jahren bekam das Thema Export eine immer größere Bedeutung.
Firmengründer Josef Müller hätte sich 1886 wohl kaum vorstellen können, dass im Jahr 2016 Menschen in 24 Ländern der Erde – von den USA bis Korea – Maintal-Spezialitäten kennen und genießen.

 

Höchste Ansprüche in der Verarbeitung

Um das Aroma der Früchte bestmöglich zu erhalten, werden diese direkt nach der Ernte schockgefrostet. In Haßfurt lagert die Rohware dann in mehreren Kühlhäusern bei minus 22 Grad, bis sie gebraucht wird. Eine schonenden Verarbeitung sorgt dafür, dass Vitamine weitestgehend erhalten bleiben. Während der private Marmeladenzubereiter seine Früchte bei 100 Grad kocht, benötigt Maintal Konfitüren nur 60 – 70 °C. Unterdruck macht es möglich. Maintal lässt seine Produkte seit vielen Jahren freiwillig durch die Experten der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) untersuchen und erhält dafür regelmäßig höchste Auszeichnungen für Bestwertungen. Neben Aussehen, Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack kommen auch die Verpackung und die Kennzeichnung auf den Prüfstand. Wie in der Lebensmittelverarbeitung üblich, gelten strengste Hygienevorschriften in der Produktion. „Konfitüre ist von sich aus schon ein sehr sauberes Produkt, weil allein von der KonfitürenVerordnung her nur ganz wenig rein darf.” Laut Christian Hastedt, Betriebsleiter, schreibt die Konfitürenverordnung vor, dass in einer Konfitüre keine Farb- oder Konservierungsmittel eingesetzt werden dürfen.

 

Flexibilität in der Produktion

Auf die Frage, wie sich das regional geprägte Familienunternehmen über all die Jahre gegenüber den mächtigen Mitbewerbern behaupten konnte, antwortet der Chef Klaus Hammelbacher „Wir sind flexibel, innovativ und können rasch reagieren”. So kann es sein, dass am Tag 10 bis 13 verschiedene Produktwechsel mit verschiedenen Kochungen stattfinden. Die Linie läuft im Einbis Zweischicht-System. Es gibt immer wieder kurze Unterbrechungen, in denen auf andere Produkte umgestellt wird. Hier ist es wichtig, dass auch die Etikettier- und Kennzeichnungssysteme mitspielen und einfach, flexibel und schnell justierbar sind. „Für uns ist es wichtig, dass Kennzeichnungsdrucker, die am Ende der Produktionslinie die MHD-Daten aufdrucken, genauso schnell umrüstbar sind und die rauhe Umgebung in der Produktion mit viel Feuchtigkeit aushalten.“ betont Betriebsleiter Christian Hastedt, „Aktuell werden bis zu 12.000 Gl/ Stunde gekennzeichnet. Unsere Abfülllinien sind sehr flexibel. Je nach Auftragsvolumen und Produktstruktur können unsere Kochkessel so gesteuert werden, dass diese flexibel die Eimerund/oder Gläserlinie bedienen.“ Flexibilität bedeutet auch schneller Wechsel des Etikettenlabels, der Deckelfarbe, der Glasform, der Glasgröße und der Verpackung. Maintal ist Spezialist für kleinere Chargen und bedient sowohl eigene als auch Fremdlabel.

 

Kennzeichnungslösungen von MFG Service Kennzeichnungstechnik GmbH

An den beiden Produktionslinien mussten in den letzten zwei Jahren beide Kennzeichnungssystem erneuert und ersetzt werden. Nach sorgfältigen Prüfungen, fiel die Wahl auf das Freisinger Unternehmen MFG Service. Das Unternehmen verfügt über ein deutschlandweites Netz an Serviceniederlassungen. „Für uns war es wichtig, dass ein Servicetechniker schnell vor Ort ist und wir im Falle von Servicearbeiten möglichst kurze Stillstände an der Produktionslinien haben.“ betont Christian Hastedt, „das Team von Hubert Lachner ist zuverlässig und steht uns immer mit Rat und Tat, auch bei dringenden Einsätzen, zur Verfügung.” Seit mehr als 15 Jahren ist die MFG Service, geführt von Hubert Lachner, auf industrielle Kennzeichnungslösungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet – inklusive Service – die breite Palette vom Continuous Inkjet Printer über Laserdrucker, Etikettiermaschinen bis zu Thermotransferlösungen für alle Branchen und Druckoberflächen an und ist ausgewählter Hitachi-Vertriebspartner.

Daher steht mittlerweile in der Maintal Gläser-Produktionslinie ein Hitachi UX-D-160-W der Premiumklasse. Die flexibel einsetzbaren und schnellen Drucker ermöglichen ein sauberes und fehlerfreies Bedienen mittels System-Flaschen und verständlich gestalteten Touchscreens im WYSIWYG-Design. Die Unterhaltskosten sind sehr gering, da mit einer neu entwickelten und patentierten Technologie, die den Lösungsmittelverbrauch um bis zu 50% reduziert, gespart wird.

 

Kennzeichnungstechnologie für Bedingungen in der Lebensmittelbranche

Hitachi Printer sind speziell für raue Umgebungen konzipiert. Dank Spritzwasserschutz der Klasse IP65 kann das Edelstahlgehäuse mit Dampfstrahler und Industriereinigungsmittel gereinigt werden. Die UX Serie war somit die ideale Investition für die hohen Umwelt- und Hygieneanforderungen bei Maintal. „Die große Herausforderung bei Maintal war es, eine Kommunikationslösung zur Synchronisierung zwischen der ETIMA (Etikettiermaschine) und dem Hitachi Continuous Inkjet Drucker zu schaffen. Da dies nur über eine Softwareanpassung bei der Etikettiermaschine zu erreichen war, haben wir eine vorübergehende mechanische Modifikationslösung geschaffen bis die Programmierung abgeschlossen war.“ erklärt Hubert Lachner. In 1-2-Schichtbetrieben durchlaufen derzeit im Jahr ca. 12 Mio. Gläser die MHDKennzeichnung.

 

Eimerweise Konfitüre

Die zweite Produktionslinie bei Maintal ist die sogenannte „Eimerlinie“. Hier wird Konfitüre für Großverbraucher wie z. B. für die Gastronomie, für Bäckereien (Krapfenfüllungen!), für spezielle Biobäckereien oder für Hotels in große Gebinde abgefüllt. An dieser Linie hat MFG Service das vollautomatische Etikettiersystem Wilux PLS3100 und ein Tischdrucksystem vita II installiert. Der Etikettierer druckt und spendet die Etiketten in einem Arbeitsgang auf. Es lassen sich sowohl Blanko-Etiketten als auch vorbedruckte Etiketten applizieren. Die P&A-Systeme verfügen standardmäßig über ein Druckwerk. Dabei werden Blanko- oder Teilblanko-Etiketten kurz vor dem Spenden inline bedruckt. Das zuletzt gedruckte, aktuelle Etikett wird gespendet.

 

Rundum-Service

MFG Service folgt einem ganzheitlichen Ansatz und kümmert sich um den Service und die Wartung sämtlicher Kenzeichnungssysteme bei Maintal. So werden beispielsweise auch bereits früher angeschaffte „Fremdgeräte“ wie z. B. ein hochauflösundes Drucksystem für Sekundärverpackungen durch MFG Service mit betreut. Die Philosophie dahinter: „Alles aus einer Hand, in höchster Qualität und ein kompetenter Ansprechpartner“, so Mario Rath, der von vertrieblicher Seite Maintal berät. So können sich die Mitarbeiter von Maintal voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: Konfitüre

 

Fotocredit: Maintal Konfitüren GmbH
Quelle: Pressemeldung MFG Service Kennzeichnungstechnik GmbH vom April 2018

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