Holzmarktbericht

Holzmarktbericht Februar 2018

19. Februar 2018, 11:35

Holzmarkt

 

Steigender Konsum privater Haushalte, anhaltend gute Exportmärkte sowie vermehrte Maschinen- und Bauinvestitionen heimischer Unternehmen lassen Österreichs Wirtschaft anhaltend stark wachsen. Die Österreichische Nationalbank erwartet in den ersten beiden Quartalen eine Wachstumssteigerung um jeweils 0,8 % gegenüber dem Vorquartal.

 

 

Die Ernte, Bringung und Abfuhr von Rundholz ist witterungsbedingt regional nur sehr eingeschränkt möglich. Dementsprechend sind die österreichischen Sägebetriebe unterschiedlich mit Nadelsägerundholz bevorratet. Die Nachfrage ist nach wie vor rege, Lager- und Übernahmekapazitäten sind ausreichend vorhanden. Die Preise für das Leitsortiment Fichte B, 2b sind stabil und liegen österreichweit zwischen € 86,- und € 95,-. Bei der jährlich stattfindenden Tiroler Nadelwertholzsubmission erreichte Fichte einen Durchschnittspreis von € 166,-, Tanne € 132,-, Lärche € 259,- und Zirbe € 503,-. Die Sturmschäden der letzten Monate sind je nach Befahrbarkeit des Bodens und Zugänglichkeit unterschiedlich weit aufgearbeitet. Das Sturmtief Friederike vom 18. Jänner 2018 hat in Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, keine nennenswerten Schäden am Wald verursacht.

 

Am Laubsägerundholzmarkt ist die Eiche bei attraktiven Preisen weiterhin sehr rege nachgefragt. Buche ist in Preis und Nachfrage stabil. Die Vermarktung von Pappelholz gestaltet sich schwierig. Die Laubwertholzsubmissionen der Waldverbände wurden erfolgreich abgeschlossen. Rund 7.500 Gebote auf 1.600 fm, 68 % davon Eiche, ergaben einen Durchschnittserlös von 457,- € je Festmeter. Dies ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 7 %. Das Höchstgebot von € 4.066,- entfiel auf einen Riegelahorn.

 

Die Standorte der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind unterschiedlich gut mit Industrierundholz bevorratet. Nachfrage ist gegeben. Zusätzlich angebotene Mengen werden abgenommen und laufend abgefrachtet. Die Preise sind stabil. Die Nachfrage nach Rotbuchenfaserholz ist bei stabilen Preisen im Süden Österreichs sehr gut, im übrigen Bundesgebiet als normal zu bezeichnen.

 

Am Energieholzmarkt ist keine Veränderung zum Vormonat gegeben. Die Werke sind gut bevorratet. Die Preise sind stabil. Die Nachfrage nach hochqualitativem Brennholz ist anhaltend rege.

 

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf getätigte Geschäftsfälle des Zeitraumes Jänner – Anfang Februar und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind für Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden.

 

Fotocredit: colourbox.de
Quelle: Pressemeldungen Landwirtschaftskammer Österreich, Forst- und Holzwirtschaft, Energie, 5.1 Forst- und Holzwirtschaft vom 15.02.2018

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