Wirtschaft

Holzindustrie Schweighofer setzt Maßnahmen zum Schutz von Urwäldern in Rumänien

10. Mai 2017, 14:11

• Urwälder und naturschutzfachlich wertvolle Gebiete im Besitz der Schweighofer Gruppe werden evaluiert und sollen langfristig geschützt werden
• Waldfläche Campusel (Retezat- Gebirgszug) soll Naturschutzgebiet werden
• Expertenstudie soll im Auftrag von Schweighofer schützenswerte Gebiete verorten
 
Holzindustrie Schweighofer bekennt sich zum Schutz von Urwäldern in Rumänien. Die Wälder im Besitz der Schweighofer Gruppe werden bereits jetzt nach den besten Nachhaltigkeitsgrundsätzen bewirtschaftet. Nun sollen diese umfassend neu evaluiert und dokumentiert werden. Im Zuge dieses Prozesses neu identifizierte Naturjuwele sollen langfristig geschützt werden.
 
Mit dieser Evaluierung führt das Unternehmen eine strenge Neubewertung durch, die weit über das gesetzlich vorgeschriebene Ausmaß hinausgeht. Die naturschutzfachliche Beurteilung der Flächen führt im Auftrag der Schweighofer Gruppe ein von der rumänischen NGO Agent Green empfohlenes Expertenteam durch. Urwälder und besonders wertvolle Waldbestände haben eine hohe Bedeutung für die Biodiversität, da sie vielen Tierarten, wie seltenen Vögeln und Insekten, einen Lebensraum bieten. Bereits jetzt hat Schweighofer 5% seiner Flächen außer Nutzung gestellt.
 
Frank Aigner, Geschäftsführer von Holzindustrie Schweighofer: „Wir wollen über unsere unmittelbare Zuständigkeit als holzverarbeitendes Unternehmen hinaus Verantwortung übernehmen und in Rumänien weitere konkrete Maßnahmen in diesem Zusammenhang setzen. In einem ersten Schritt stellen wir unsere Flächen in Campusel innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Dauer dem Naturschutz zur Verfügung und etablieren dort eine ‘Nichteingriffszone‘.“ Die über 200 ha große Fläche befindet sich genau zwischen den Nationalparks Retezat und Domogled-Valea Cernei. Das Tal liegt auf 1250 bis 1650 m Seehöhe und ist als Wanderkorridore für Bär, Luchs und Hirsch von besonderer Bedeutung.
 
„Mit Agent Green haben wir einen streitbaren und kompetenten Sparring – Partner gefunden, mit dem wir uns in vielen Diskussionen über den Schutz der Biodiversität in den rumänischen Wäldern ausgetauscht und einiges voneinander gelernt haben“, so Aigner.
 
Die Schweighofer-Gruppe besitzt in Rumänien 14.666 ha Wald in den Kreisen Hunedoara, Gorj, Valcea, Prahova, Buzau, Vrancea, Neamt und Suceava. Innerhalb der kommenden Monate werden Experten diese Flächen einer Untersuchung unterziehen, um bestehende Gebiete zu bewerten und sogenannte „High Conservation Value Forests“ zu identifizieren. Holzindustrie Schweighofer wird die Ergebnisse veröffentlichen und die entsprechenden Maßnahmen präsentieren.
 
Quelle: Pressemeldung Holzindustrie Schweighofer von 08.05.2017

Forstwirtschaft

Neonikotinoide–Verbot auf europäischer Ebene beschlossen

Köstinger: „Schwierige Situation für unsere Rübenbauern – jetzt müssen wir gemeinsam für heimischen Zucker kämpfen.“   Am 27.04.2018 wurde auf europäischer Ebene das Verbot für drei Neonikotinoide im Freiland beschlossen. Österreich hat für ein Verbot gestimmt: „Auf Basis wissenschaftlicher  [ weiterlesen ]

Politik/Wirtschaft

Neonikotinoide – Verbot auf europäischer Ebene beschlossen

Köstinger: „Schwierige Situation für unsere Rübenbauern – jetzt müssen wir gemeinsam für heimischen Zucker kämpfen.“   Am 27.04.2018 wurde auf europäischer Ebene das Verbot für drei Neonikotinoide im Freiland beschlossen. Österreich hat für ein Verbot gestimmt: „Auf Basis wissenschaftlicher  [ weiterlesen ]

Forstwirtschaft

Borkenkäfer hat bereits Hochsaison

Überdurchschnittlich warmer April führt zu massivem Borkenkäferflug. Bei schlechten Bedingungen werden heuer vier Generationen erwartet.   Der Borkenkäfer ist wieder da, und das überraschend massiv. Die aktuell trockene und heiße Witterung in den Tieflagen Österreichs trägt dazu bei, dass  [ weiterlesen ]

Forstwirtschaft

Erfolgsmodell zur Umsetzung der Waldstrategie 2020+

Köstinger: Walddialog ist Erfolgsmodell zur Umsetzung der Waldstrategie 2020+   „Unsere Wälder sind unverzichtbar für den Klimaschutz“   Vor 15 Jahren wurde der Österreichische Walddialog ins Leben gerufen. Seither findet regelmäßig ein ausgewogener Interessensausgleich zwischen Waldeigentümer, Nutzungsberechtigten und deren  [ weiterlesen ]

Wasserkraft

Fischwanderhilfe Greifenstein in Betrieb

Mit der neuen Fischwanderhilfe öffnet sich frischer Lebensraum für Fische an der Donau weit über das Kraftwerk hinaus.   Im Zuge des EU-LIFE+ Projektes „Netzwerk Donau“ rüstete VERBUND das Kraftwerk Greifenstein mit einer neue Fischwanderhilfe aus. Bei einer ersten  [ weiterlesen ]

Wald

Pappel ist Baum des Jahres 2018

Köstinger: „Pappel ist ein schönes Zeichen für unsere Auwälder“   Am 25. April war der internationale Tag des Baumes und heuer ein Festtag der Pappel! Diese schnellst wachsende heimische Baumart – wurde vom Verein Kuratorium Wald und dem Bundesministerium  [ weiterlesen ]