Umwelttechnik

Hackathon: Hacking im Auftrag der Umwelt

4. Mai 2017, 13:34

Die Premiere des interdisziplinären Hackathons, des Green Tech Jams 2017, im Science Tower begeisterte Unternehmen und Studierende gleichermaßen. Bei diesem studentischen Wettbewerb im Bereich Umwelttechnik wurden kreative Lösungen für die nächste Generation von digitalen Produkten und Dienstleistungen erarbeitet. Die digitalen Marktbedürfnisse der Umwelttechnikbranche kamen dabei von 7 steirischen Top-Unternehmen.
 
In den letzten 2 Tagen wurde im Science Tower getüftelt, konzipiert und programmiert. Zum ersten Mal trafen sich Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen zum Green Tech Jam, dem Hackathon des Green Tech Clusters und der Technischen Universität Graz. Bei diesem interdisziplinären Wettbewerb ging es darum, in 36 Stunden innovative digitale Lösungen für steirische Technologieführer zu erarbeiten. Die Marktbedürfnisse der 7 steirischen Top-Unternehmen rund um die Themen „Maschinelles Lernen“, „Smarte Digitalisierungsprodukte“ und „Augmented Reality“ trafen genau die Interessen der Studierenden.
 
Energiesparen mit künstlicher Intelligenz
Das Gewinnerteam konnte die Jury mit ihrem Konzept einer zentralen Smart-Home-Plattform unter Einbindung von künstlicher Intelligenz begeistern. Das universell integrative Plattformkonzept verbindet alle bestehenden Smart-Devices im Haushalt vom Kühlschrank bis zur Heizungs- und Lüftungssteuerung und lernt von den Eingaben der Benutzer. Durch die Einbindung von künstlicher Intelligenz erkennt das System z.B., ob die Benutzer zuhause sind und passt automatisch die Temperatur der Räume an. Damit spart sich der Benutzer nicht nur Geld, sondern reduziert gleichzeitig den Energiebedarf.
 
Kreative Ideen sorgen für frischen Wind
„Die TU Graz und der Green Tech Cluster haben gemeinsam ein innovatives Format entwickelt, das die IT-Skills unserer Studierenden spielerisch und interdisziplinär mit unternehmerischen Ideen der steirischen Wirtschaft verknüpft. Einmal mehr positioniert sich die Steiermark damit als die Software Region Österreichs“, betont TU Rektor Harald Kainz. Die Jury bestehend aus dem Umweltministerium (BMLFUW) und steirischen Top-Unternehmen schätzte vor allem die kreativen und grünen Ideen der Studierendenteams. Dem „Think outside the box“-Prinzip folgend wurde für die städtische Feinstaubproblematik eine Lösung zum Transport frischer Bergluft nach Graz erarbeitet. Weitere Konzepte umfassten intelligente Nachrüstsensoren für Windkraftwerke sowie ein intelligentes User-Interface zur Bearbeitung von Messdaten. „Die Digitalisierung ist Innovationsturbo in der Umwelttechnik“, freut sich Bernhard Puttinger vom Green Tech Cluster über die gelungenen Umsetzungen der Studierenden.
 
Foto: Das Siegerteam des Green Tech Jams mit den Vertretern der steirischen Unternehmen.
v.l. hinten: Stefan Steiner (REDWAVE), Maria Ortner (Green Tech Cluster), Günter Schadl (Binder+Co), Thomas Schlegl (eologix sensor technology), Willibald Erhart (Saubermacher/pink robin), Boris Papousek (Energie Graz), Mathias Schaffer (Energie Steiermark), Johanna Pirker (TU Graz), Manfred Harb (Komptech), Christoph Adametz (TU Graz).
Fotocredit: Green Tech Cluster
Quelle: Pressemeldung Green Tech Cluster von 04.05.2017

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