Energie

Erneuerbare Energie statt Kohle- und Atomstrom

12. September 2017, 13:20

Österreichs Abhängigkeit von Stromimporten und fossiler Energie steigt, den heimischen Holzkraftwerken droht das Aus. Für eine Weiterentwicklung der Ökostrombranche ist dringend eine sinnvolle Reform des Ökostromgesetzes notwendig.

 

„Bestehende Anlagen für feste Biomasse müssen und sollen weiterbestehen, ansonsten muss statt erneuerbarer Energie noch mehr fossile Energie und Atomstrom importiert werden. Wir müssen uns gegen den Kohle- und Atomstromausbau einsetzen. Österreich wurde vom Stromexport- zu einem Stromimportland. Die Energieimporte basieren zu einem hohen Anteil auf Kohle- und Atomstrom. Damit ist die Anti-Atom-Politik Österreichs unglaubwürdig. Wir dürfen hier keine Kompromisse machen und brauchen eine ehrliche Klimapolitik“, appelliert Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, anlässlich der heutigen Pressekonferenz „Holzkraftwerke vor dem Aus“ und der Kampagne des Österreichischen Biomasseverbandes „Strom aus Biomasse“.

 

Saubere Energie aus unserer Region

Die Vorteile der erneuerbaren Energien sind vielfältig, von Umweltschutz über Arbeitsplätze, Unabhängigkeit, regionale Wertschöpfung bis zur Versorgungssicherheit. Österreich braucht alle erneuerbaren Energieträger, um die Energiewende zu vollziehen, vor allem die Bioenergie. Nur damit können die Klimaschutzziele, zu denen sich Österreich verpflichtet hat, erreicht werden.

 

„Wir brauchen unbedingt und dringend eine intelligente Ökostromreform. Die bestehenden Regelungen sind für feste Biomasse weiterhin absolut unzureichend. Wird diese Reform nicht bald kommen, muss der Großteil der voll funktionsfähigen Holzkraftwerke abgeschaltet werden. Damit stehen tausende Arbeitsplätze und die Glaubwürdigkeit unserer Klimapolitik auf dem Spiel“, betont Montecuccoli.

 

Holzkraftwerke bremsen den Klimawandel, weil sie den Ausstoß fossilen Kohlenstoffs in die Atmosphäre reduzieren. Der Klimawandel schädigt die heimischen Wälder durch extreme Trockenperioden.

 

Gerade jetzt kämpfen die Forstbetriebe mit einem massiven Anfall von Kalamitätsholz. Der heiße und trockene Sommer hat der Forstwirtschaft zugesetzt und zu einem starken Anstieg der Borkenkäferschäden geführt. Zusätzlich ist auch noch Schadholz durch Sturmschäden angefallen.

 

Die Holzkraftwerke sind dabei eine große Entlastung. „Wir brauchen gute Verwertungsmöglichkeiten für die anfallenden Sortimente. Sie müssen rasch aufgenommen werden, sonst werden sich die Probleme noch verschlimmern. Diese wertvolle Verwertungsschiene darf nicht abgedreht werden“, fordert Präsident Montecuccoli abschließend.

 

Fotocredit: Colourbox.de
Quelle: Pressemeldung APA/OTS von 11.09.2017

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