Hotel

Politik/Wirtschaft

Ein Hotel mit grünem Herz

29. August 2017, 13:47

Das Steigenberger Hotel Herrenhof hat ein grünes Herz. Als einziges Hotel in Wien werden ausnahmslos alle Meetings, Seminare und Konferenzen umweltfreundlich und CO2 kompensiert durchgeführt. Mit dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zertifiziert und als Träger das Österreichischen Umweltzeichens setzt das Steigenberger Hotel Herrenhof verschiedenste Maßnahmen, um einen Beitrag zum Erhalt natürlicher Ressourcen zu leisten, Energie zu sparen und Abfall zu reduzieren. Die Green Meetings & Incentives im Steigenberger Hotel Herrenhof sollen bei Kunden, Gästen und Mitarbeitern auch ein Bewusstsein für Umweltschutz und nachhaltiges Handeln schaffen.

 

Interview mit Elisabeth Perwanger, General Manager Steigenberger Hotel Herrenhof und Area Manager Steigenberger Österreich

 

Wie haben die Kunden das „grüne“ Tagungskonzept im Steigenberger Hotel Herrenhof angenommen?

General Manager Elisabeth Perwanger: „Mit unserem Green-Meeting Angebot haben wir voll ins Schwarze getroffen. Die Resonanz ist sowohl im Inland, als auch bei internationalen Kunden äußerst positiv. Besonders schätzen unsere Kunden, dass „das Grüne Tagen“ keine Option ist, sondern stringent gelebt wird. Viele Mitbewerber bieten eine öko-freundliche Pauschale an, aber wir sind den grünen Weg konsequent gegangen und haben uns ab 2016 komplett umgestellt. Wir leben den ökologischen Gedanken ganzheitlich und jeden Tag. Wir kaufen grün ein – über 70 Prozent unserer Lebensmittel sind Bio oder Fair Trade – unsere Mitarbeiter wurden geschult und tragen den Umweltgedanken voll mit – das beginnt bei der Mülltrennung und hört bei der bewussten Nutzung der Ressourcen auf. Und zu guter letzt kompensieren wir CO2 für alle Tagungsteilnehmer. 2016 konnten insgesamt 43 Tonnen CO“ neutral kompensiert werden.“

 

Das Steigenberger Hotel Herrenhof hat mehrere Tausend Tagungsgäste pro Jahr. Hat die ökologische Ausrichtung sich auch wirtschaftlich positiv ausgewirkt?

Elisabeth Perwanger: „Wir hatten in unserem ersten Jahr mit Green Meetings eine Umsatzsteigerung von 14 Prozent. Gleichzeitig ist die Auslastung der Räume gestiegen und die Realisierungsquote von Kundenanfragen hat sich um drei Prozentpunkte verbessert. Was uns besonders freut ist, dass die Anzahl der „Wiederkehrer“ erheblich angestiegen ist – das zeigt uns, dass wir authentisch und glaubhaft sind und der Kunde unser Angebot schätzt.“

 

Welche Einsparungen konnten Sie durch das Umweltmanagement in den Bereichen Strom, Wasser, Heizung und Müll realisieren?

Elisabeth Perwanger: „Durch aktive Maßnahmen konnten wir in den Jahren 2014 bis Ende 2016 knapp 210.000 KWh Strom einsparen. Der Wasserverbrauch ist um sechs Prozent gesunken und das trotz erhöhter Doppelbelegung in den Zimmern. Unsere Gesamt-Abfallmengen konnten wir trotz erhöhtem Gästeaufkommen und höherer Frequenz stabil halten. Die Abfall-Kosten insgesamt haben wir durch eine deutlich bessere Mülltrennung nun sehr gut im Griff.“

 

Können Sie konkrete Beispiele für umweltbewusstes Handeln im Steigenberger Hotel Herrenhof nennen?

Elisabeth Perwanger: „Ein gutes Beispiel ist das Thema Wasser. Wir bereiten das qualitativ hochwertige Wiener Wasser im Hotel auf und füllen es in eigens designten Glasflaschen. Im Schnitt sind das pro Monat 1.500 Flaschen, die wir für unsere Meetings, Tagungen, Seminare und Incentives benötigen. Das reduziert Lieferwege, Flaschen, Entsorgung etc und die Gäste sind begeistert von unserem guten Wiener Wasser.
Ein zweites Beispiel ist unser hoteleigener Honig. Im Jahr 2014 haben wir gemeinsam mit einem Imker acht Bienenstöcke aufs Hoteldach gesetzt und können pro Jahr ca. 500 Kilogramm Honig ernten, den wir in der Patisserie verwenden, aber auch am Frühstücksbuffet und als Mitbringsel für die Gäste anbieten.

 

Welche weiteren ökologischen Maßnahmen werden gesetzt?

Elisabeth Perwanger: „Natürlich arbeiten wir weiter an unseren Umweltzielen. Konkret haben wir bis 2020 folgende Ziele: pro Zimmer sollen 15 Prozent Strom, 20 Prozent Heizenergieverbrauch und 12 Prozent Warmwasser eingespart werden. Weiters gibt es innerhalb des Konzerns ein neues modulares Schulungskonzept für CR Themen „In 1.000 Sekunden zu mehr Nachhaltigkeit“. Darüber hinaus werden neue Kooperationen ins Leben gerufen, jene mit der Zuckerlwerkstatt ein paar Türen weiter, läuft schon hervorragend.

 

Umweltbewußtsein und Schonung der Resourcen sind ein Aspekt, das Hotel hat sich aber auch dem Social Response verschrieben. Welche Maßnahmen sind hier geplant bzw wurden bereits umgesetzt ?

Elisabeth Perwanger: „Wir haben eine Menge neuer Ideen. So gibt es bei Steigenberger nun den „social day“ – d.h. jeder Mitarbeiter, der nachweislich ein soziales Projekt durchführt, bekommt einen freien Tag im Jahr hiefür von Steigenberger geschenkt. Außerdem arbeiten wir intensiv mit der Caritas Wien und dem Roten Kreuz NÖ zusammen. So haben wir beispielsweise mit unseren Gästen einen Weihnachtsbaum der Kinderwünsche errichtet – Wünsche von 24 sozial benachteiligten Kindern wurden so erfüllt, aber auch Altmatratzen und Frotteewäsche werden an die karitativen Einrichtungen weitergegeben.

 

Fotocredit: Steigenberger Hotels AG
Quelle: Pressemeldung Steigenberger Hotels AG von 29.08.2017

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