Mobilität

Umwelttechnik

Digitalisierung wird die Mobilität revolutionieren

9. Mai 2018, 9:21

TRA 2018: Digitalisierung wird die Mobilität revolutionieren

 

Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung brauchen aber auch Zusammenarbeit der Nutzer mit den Systemen und eine Harmonisierung der Verkehrsträger-Kulturen

 

Die Digitalisierung im Verkehrswesen wird die Mobilität in den kommenden Jahren massiv verändern bzw. sogar revolutionieren. Das Ergebnis wird, neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit, viele neue Mobilitäts-Angebote und Dienstleistungen, aber auch mehr Effizienz im intermodalen Verkehr und ein entscheidender Schritt zu einem nachhaltigeren Umgang mit knappen Ressourcen sein. Dabei wird neben den digitalen Infrastrukturen u.a. die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur eine wesentliche Rolle spielen. Die Experten auf der Transport Research Arena (TRA) 2018, der in Wien stattfindenden größten Verkehrsforschungskonferenz Europas, sind sich einig, dass es in vielen Bereichen an der frühzeitigen Einbindung der Nutzer hängen wird, wie gut und effizient neue Verkehrssysteme funktionieren werden: denn nur wer seinen Bedarf und sein Nutzerverhalten Preis gibt, kann auch jene Leistungen erwarten, die er benötigt.

 

Viele technische und rechtliche Fragen für automatisiertes Fahren noch unbeantwortet

Selbstfahrende Fahrzeuge und Automatisierung sind nur eines von vielen Themen, denen am zweiten Tag der TRA 2018 nachgegangen wurde. Die Automatisierung des Verkehrs betrifft aber Bahn-, Fracht- und Individualverkehr gleichermaßen. Nynke Else Vellinga von der Reichsuniversität Groningen geht in ihrer Forschungsarbeit diesem zentralen Aspekt der Automatisierung nach: „Bevor man die Kontrolle an ein automatisiertes Fahrzeug übergibt, muss man technische, aber auch viele rechtliche Herausforderungen meistern. Wer ist für Unfälle verantwortlich, die von automatisierten Fahrzeugen verursacht werden und muss für die resultierenden Schäden aufkommen? Hier gibt es noch große rechtliche Herausforderungen betreffend technischer Vorschriften, Verkehrsrecht und Verantwortlichkeiten.“

 

Wie sicher ist sicher genug?

Auch Verkehrssicherheit ist relativ. Automatisierte Systeme haben viele Möglichkeiten den Verkehr immer sicherer zu machen. Die Vorgaben, wie ein modernes Verkehrssystem der Zukunft aussehen kann, müssen durch Gesetze und Vorschriften definiert werden. Viele Experten auf der TRA 2018 warnen vor zu eng gehaltenen Regulativen, da sie Innovationen hemmen. Prof. Dr. Peter Sweatman, von der University of Michigan und Direktor der CAVita betonte, dass Verkehrssicherheit Kontrolle benötigt, aber es ebenso wichtig ist, Freiraum zu lassen, um Entwicklungen vorantreiben zu können. Gleichzeitig aber fragt er: „Wie sicher ist sicher genug?“ und weist dabei auf die Unterschiede in den Kulturen hin, denn jeder Mensch und jedes Land sieht die Notwendigkeit des Grades an Verkehrssicherheit anders – und diese Kulturen müssen harmonisiert werden, damit die Verkehrssysteme optimal funktionieren. Eine der Fragen, die beantwortet werden muss: „Was ist uns mehr wert? Sicherheit oder der Schutz unserer persönlichen Daten?“

 

Digitalisierung braucht Vorbereitung

Herald Ruijters, Direktor der DG Mobility and Transport der EU-Kommission, betonte in seinem Vortrag, dass eine der großen Herausforderungen der Zukunft die gemeinsame Nutzung der Infrastrukturen von vernetzten und nicht vernetzten Fahrzeugen sein wird. Hier wird es noch eine längere Vorbereitungsphase benötigen. In dieselbe Kerbe schlägt Prof. Adriano Allesandrini von der Universität Florenz, der darauf hinweist, dass die Menschen auf die Digitalisierung und Automatisierung eingestimmt werden müssen. Testphasen in kleineren Bereichen wie etwa Stadtteilen sollten von den Städten organisiert werden. Diese sollten außerdem die Menschen bei der Einführung verschiedener Dienstleistungen und Angeboten über mehrere Jahre unterstützen und beobachten, damit die Systeme optimiert und anschließend im Großen ausgerollt werden können.

Weitere Informationen: www.traconference.eu bzw. im elektronischen Pressecorner unter: https://tra2018.rtcnow.com/.

 
 

Fotocredit: colourbox.de
Quelle: Pressemeldung TRA vom April 2018

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