Qualität

Die Wirkmacht von Qualität

21. März 2018, 15:03

Qualität ist unentbehrlich

 

Das 24. qualityaustria Forum am Mittwoch, den 14. März befasste sich unter dem Titel „Aufbruch! Mutig entscheiden – dynamisch umsetzen“ mit den rasanten Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Rund 700 Führungskräfte, Systemmanager und Berater kamen in den Salzburg Congress, um Impulse für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu erhalten. Die Wirkmacht von Qualität sowie Erfolgs- und Motivationsstrategien standen dabei im Fokus.

 


 

Die Wirkmacht von Qualität

Nachdem Moderator Werner Sejka (Puls 4) auf die Referenten des diesjährigen qualityaustria Forums einstimmte, ging Konrad Scheiber (CEO, Quality Austria) in seinem Eröffnungsimpuls auf dynamische Veränderungen durch die Digitalisierung und neue Technologien ein. Wesentlich sei, dass Unternehmen die Qualität ihrer Leistungen nicht vernachlässigen. Zahlreiche Branchen wie die Automobilwirtschaft oder die Konsumgüterindustrie seien mit wachsenden Qualitätsproblemen und hohen Verlusten aufgrund von Produktrückrufen konfrontiert. In Deutschland würden Qualitätsmängel bereits zu den zehn größten Geschäftsrisiken zählen. „Führungskräfte müssen ihre Rolle als Qualitätsverantwortliche aktiv wahrnehmen, um die entstehenden Kosten durch Qualitätsprobleme einzudämmen“, betonte Scheiber. Auf Managementebene sei das Bewusstsein notwendig, dass Qualität unentbehrlich sei. „Immer wenn die Qualität fehlt, spürt man ihre Wirkmacht“, so die Conclusio von Scheiber.

 

Qualität als Erfolgsfaktor im Wettbewerb

Im Anschluss analysierte Christoph Badelt (Leiter Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) die volkswirtschaftliche und politische Dimension der Qualität, um Querverbindungen für die unternehmerische Praxis ableiten zu können. Qualitätssicherung sei eine Haltung, die sowohl für die Wirtschaftspolitik als auch für die betriebliche Arbeit gälte. Es gebe Parallelen der Qualitätssicherung in der Wirtschaftspolitik und im Betrieb, wie zum Beispiel soziale Kompetenzen, Humankapital und Produktivität. „Traditionell ökonomische und soziale oder ökologische Zielsetzungen schließen einander nicht zwangsläufig aus. Wirtschaftssysteme können in allen Dimensionen gleichzeitig erfolgreich sein – eines muss nicht auf Kosten des anderen gehen“, erklärte Badelt.

 

Der Mensch als Homo digitalis

Anitra Eggler (Bestseller-Autorin) stellte als Digital-Therapeutin in ihrem Vortrag „Mail halten!“ Erfolgsregeln vor, um die digitale Kommunikation zu verbessern und dem E-Mail-Wahnsinn zu entkommen. „Ich liebe Digitalika. Was ich nicht mag, ist, was Menschen hirnbefreit und Monopole profitorientiert damit machen. Ich bin nicht anti-digital. Ich bin gegen die Monopolisierung von Macht und die freiwillige Versklavung der Menschheit aus Faulheits- und Naivitätsgründen. Ich bin pro Menschenverstand und pro Lebenszeit. Mein Anspruch ist schlicht: Ich will nicht weniger digital sein, sondern besser. Auf Digitalisierungsdeutsch: Work smarter, not harder – das ist mein Motto“, so Eggler.

 

Bewusstsein für Arbeitssicherheit

Die Programmpunkte des Nachmittags leitete Eckehard Bauer (Prokurist Key Account und Business Development für Risiko- und Sicherheitsmanagement, Business Continuity, Verkehr, Quality Austria) ein, der auf die neue Norm für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ISO 45001 fokussierte. Der Schutz von Arbeitnehmern könne durch systematische Prävention und festgeschriebene Abläufe wesentlich gefördert werden. Wichtig sei die Bewusstseinsbildung für Arbeitssicherheit als Grundlage von Entscheidungen in Unternehmen. „Es geht nicht um die Frage, was muss ich für die Norm tun, sondern was kann ich mit der Norm tun. Die Norm kann als Unterstützung herangezogen werden“, so Bauer. Die Umsetzung in der Praxis zeigte Wolfram Krenn (Leiter OMV Raffinerie Schwechat) auf. Die Raffinerie Schwechat sei 2017 der alle sechs Jahre gesetzlich vorgeschriebenen, routinemäßigen Generalinspektion (Turnaround) unterzogen worden. „Sämtliche Arbeiten sind im vergangenen Jahr unfallfrei verlaufen“, so Krenn. Die OMV habe auf Prävention und Intervention und die Gewährleistung der Sicherheit aller Beteiligter stets an erste Stelle gesetzt. Ein Beispiel dafür sei der Einsatz von Sicherheitschampions auf freiwilliger Basis.

 

Unvorstellbares erreichen

Danach sprach Extremsportlerin Alexandra Meixner (3fache Weltrekordhalterin im Ultratriathlon, Zweitplatzierte beim Race Across America) über ihr Motto „Geht net, gibt’s net“ und ihre Strategien, mit denen sie beeindruckende Leistungen erreichen konnte. „Meine Erfolge sind nie Einzelleistungen, sondern immer abhängig von meinem Umfeld und wie ich es einbinde“, so Meixner, die als erste Österreicherin das Race Across America bewältigte. Erfolge seien immer die Summe mehrerer Faktoren. Ihre Motivation nehme sie aus den Zielen, die sie sich setze. Einer ihrer Leitsätze sei dabei „If you can dream it, you can do it“. Außerdem sei es wichtig, mit Freude und Herz bei der Sache zu sein und viel Humor mitzubringen. Diese Strategien könnten nicht nur im Sport, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen wie im Beruf angewendet werden.

 

Neun Zutaten für Motivation

Wie man den inneren Schweinehund motivieren kann, zeigte Stefan Frädrich (Motivationsexperte und Unternehmer GEDANKENtanken) mit dem „Günter-Prinzip“. Zunächst müsse man Günter, den inneren Schweinehund, erkennen. Danach seien die Routinen zu prüfen: „Nur weil etwas gestern richtig war, muss es heute und morgen noch lange nicht richtig sein“, erläuterte Frädrich. Weitere Zutaten für das Motivations- bzw. Erfolgsrezept seien Orientieren am Sinn, Nutzen der persönlichen Stärken, Fokussieren auf den Weg und weniger auf das Ziel, sich selbst Mut machen, Anfangen sowie mit Spaß und Leidenschaft bis zum Ziel handeln. Schließlich sollten wieder neue Routinen geschaffen werden, sobald man eine Handlung beherrscht, weil das Leben dadurch erleichtert werde.

 

Fotocredit: Anna Rauchenberger
Quelle: Pressemeldung Quality Austria vom 15.03.2018

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