Abfallwirtschaft

Die Eggersmann Gruppe hat den Trend in Richtung universal und mobil frühzeitig erkannt und die ersten Zerkleinerer dazu schon im vergangenen Jahr auf der IFAT vorgestellt.

3. Mai 2017, 12:09

Worauf legen Sie den derzeitigen Entwicklungsfokus?
Der Entwicklungsfocus innerhalb der Eggersmann Gruppe liegt hier in der langsamlaufenden Zerkleinerung. Ziel ist es hier, das gesamte Aufbereitungsspektrum mit der langsamlaufenden Zerkleinerung zu erfassen. Der Trend geht hier immer häufiger zum fertigen Endprodukt mit einer Maschine. Die Firma FORUS konzentriert sich innerhalb der Eggersmann Gruppe ausschließlich auf die Weiterentwicklung der Zweiwellenzerkleinerung. Um hier einen möglichst breiten Einsatzbereich zu generieren, werden die FORUS Zerkleinerer wahlweise mit der klassischen Synchron-Zerkleinerung oder auch mit dem Asynchron-Zerkleinerungsverfahren angeboten. Hier bietet die Eggersmann Gruppe mit dem FORUS SE 250 den zur Zeit im Markt universellsten Zweiwellenzerkleinerer in der Einstiegsklasse an. Mit dem TEUTON Z 55 bietet die Eggersmann Gruppe einen Walzenzerkleinerer der Oberklasse an, welcher in den unterschiedlichsten Anwendungen Verwendung findet. Mit den Walzenzerkleinerern der TEUTON-Klasse ist es gelungen, eine Maschine anzubieten, welche vom klassischem Vorbruch bis hin zum fertigen Endprodukt einsetzbar ist.
 
Wird der Wettlauf im Drehmomentbereich weiter ansteigen?
Dem Drehmomentanstieg sind im Bereich der mobilen Zerkleinerung Grenzen aufgezeigt. Mit zunehmendem Drehmoment steigt auch das Einsatzgewicht durch höhere statische Anforderungen an die Maschine. In der langsamlaufenden Zerkleinerung sind die auftretenden Drehmomentspitzen eine immer größer werdende Herausforderung an die Statik. Die Eggersmann Gruppe konzentriert sich hier auf die konsequente Weiterentwicklung moderner hydraulisch/mechanischer Antriebe um für die Lastspitzen die notwendige kinetische Energie zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig aber die Betriebssicherheit weiterhin zu gewährleisten.
 
Welche zu zerkleinernden Chargen werden sich in Zukunft generell häufen?
Im Altholz geht der Trend zum fertigen Produkt in einem Arbeitsgang. Das Endprodukt sollte hier < 150mm sein und anhaftende Kontamination sortenrein aufgeschlossen werden. Möglichst kompakte Maschinen erfreuen sich hier einer zunehmenden Nachfrage. Beim Grünschnitt/Bioabfall spielt die Sortenreinheit eine immer größer werdende Rolle. Schon in der ersten Stufe der Zerkleinerung wird mit schnelllaufenden Schreddern viel Kontamination unnötig mitzerkleinert. Die anschließende Trennung dieser Materialien wird dadurch erschwert. Auch hier findet die langsamlaufende Zerkleinerung mit anschließenden Sicht- oder Ballistik-Verfahren zunehmend Verwendung. Ferner sind die reduzierten Betriebskosten der langsamlaufenden Schredder ein weiteres Kriterium für die Verwendung dieser Maschinen auch in der Kompostierung.
 
Welche internationalen Märkte sind für Shredderhersteller aus Europa derzeit am interessantesten?
Der Europäische Kernmarkt bleibt auch für Eggersmann weiterhin der wichtigste Markt. Im Müllbereich verlagert sich die mobile Zerkleinerung zunehmend in die Export -Märkte. Hier spielen in Zukunft Asien und speziell China eine immer größer werdende Rolle. Einfache robuste Zerkleinerer mit minimalem Wartungsaufwand, welche aber auch in der Lage sind eine Sortierfähige Fraktion herzustellen, finden hier ihren Absatz.
 
Foto: : Der Eggersmann TEUTON Z 55 mit nachgeschalteter Trommelsiebmaschine T 60 der ebenfalls zur Eggersmann Gruppe gehörenden Firma Terra Select.
Fotocredit: Eggersmann
Quelle: Pressemeldung Eggersmann Gruppe von 05.04.2017

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