Lebensmittelverpackung

Das OFI widmet sich im Projekt TOXDETECT dieser aktuellen Thematik

25. März 2014, 8:26

Viele Tonnen genießbarer Lebensmittel landen jährlich in Österreichs Müll, darunter ein großer Prozentsatz original verpackt. Bei rechtzeitigem Verzehr wären viele Lebensmittel noch genießbar. Falsche Planung, unsachgemäße Lagerung und Aufbewahrung von Lebensmitteln sowie das Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums, das irritierenderweise als Ablaufdatum bezeichnet wird, sind einige Faktoren, die mitunter zu dieser Menge an Abfall führen.

Das OFI beschäftigt sich im aktuellen Forschungsprojekt TOXDETECT, gemeinsam mit acht weiteren Projektpartnern, mit dieser Thematik. Entwickelt und erforscht wird eine innovative Verpackungslösung, die es ermöglicht die Haltbarkeit von verpacktem Rindfleisch individuell zu bestimmen. Die Verpackung wird mit neuartigen Sensoren ausgestattet, mittels externen Lesegeräts und Software kann so die Haltbarkeit von Rindfleisch in Echtzeit definiert werden. Grundlage dafür bilden das Vorkommen und die Konzentration von flüchtigen organischen Verbindungen, die im Fleisch entstehen. Sie werden von den in die Verpackung eingearbeiteten Sensoren gemessen und mittels Software ausgewertet. Somit kann für jeden Einzelfall die individuelle Haltbarkeit des Fleisches eruiert werden.

Dazu Dr. Michael Washüttl, OFI: „Mit diesem Forschungsprojekt befinden wir uns direkt am Puls der Zeit. Haltbarkeit von Lebensmitteln ist ein wesentlicher Faktor unserer Marktwirtschaft. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Menschen ihr Haushaltsbudget genau kalkulieren müssen, ist der Verlass auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln sehr wichtig. Ich bin überzeugt, dass nach erfolgreichem Abschluss dieses Forschungsprojekts auch andere Lebensmittel-/Produktgruppen von dieser neuen Technik Gebrauch machen werden.“

Dr. Georg Buchtela, kaufmännischer GF des OFI: „Innovationen für die Verpackungsbranche sind ein großer Themenschwerpunkt am OFI. Wir verstehen uns als Unternehmenspartner mit fachlich breitgestreutem Know-how. Wir begleiten Kunden von der Produktentwicklung bis hin zur erfolgreichen Markteinführung und punkten mit Assets wie fachübergreifender Kompetenz und langjähriger Erfahrung“.

Die neuartige Verpackungslösung garantiert einerseits längere Haltbarkeiten, andererseits wird es möglich schadhafte und unsachgemäß behandelte Verpackungen, die verkürzte oder überschrittene Haltbarkeit aufweisen, auszusortieren, bevor sie in den Handel gelangen. Ein klarer Vorteil, nicht nur für Konsumenten. Auch Produzenten und der Handel profitieren von größerer Produktsicherheit und Frische. Zudem zieht auch die Umwelt einen erheblichen Nutzen daraus. Ein signifikant reduziertes Aufkommen von Abfall an hochwertigem Fleisch und Verpackungsmaterial ist einer der positiven Nebeneffekte.

TOXDETECT ist ein von der Europäischen Union gefördertes FP7 Projekt, in dem 9 Partner in einem Konsortium zusammen arbeiten. Mit der technischen Entwicklung dieser neuartigen Verpackungslösung sind drei Forschungsinstitute beauftragt: neben dem in Wien und Niederösterreich ansässigen OFI, die zwei in Spanien ansässigen Unternehmen Inspiralia und CTIC. Dazu vier industrielle Vereinigungen von KMU: ASINCAR, (ES), PAFA (UK), UECBV (BE) und ARC (RO), ein industrielles SME:  LINCIS (PT) und als Endanwender: Industrias Cárnicas Alonso (ES).

 

 

Quelle: OFI, Pressemeldung von dem 11.03.2014

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