Weltnaturerbe

Forstwirtschaft

Bundesminister Rupprechter: Buchenwälder werden Weltnaturerbe

27. Juli 2017, 12:05

Teile von Dürrenstein und Nationalpark Oö. Kalkalpen ab sofort Teil von UNESCO-Weltnaturerbe „Buchenwälder Europas“

 

Das UNESCO-Welterbekomittee hat bei seiner Jahrestagung in Krakau bekanntgegeben, dass der Urwald Rothwald in Niederösterreich sowie Teile des Nationalparks Kalkalpen in Oberösterreich gemeinsam mit anderen europäischen Wäldern zum UNESCO-Weltnaturerbe „’Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas‘ “ erhoben werden. Der unter Federführung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) abgewickelte Zertifizierungsprozess konnte positiv abgeschlossen werden. „Ein großer Erfolg für den österreichischen Naturschutz – das Prädikat Weltnaturerbe zeigt eindrucksvoll, welch einzigartige Naturschätze wir in unserem Land beheimaten“, erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter.

 

Mit der heutigen Entscheidung werden erstmals Schutzgebiete aus Österreich in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen, wie der Yellowstone National Park, die Galapagos-Inseln oder die Südtiroler Dolomiten. „Der zweijährige Bewerbungsprozess hat sich gelohnt – die verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Ministeriums haben hervorragende Arbeit geleistet. Ich möchte auch den Ländern Niederösterreich und Oberösterreich für die hervorragende Zusammenarbeit danken“, so Rupprechter.

 

Der Erfolg in Krakau war durch ein enges Zusammenwirken der österreichischen Delegierten des BMLFUW, des Außenministeriums, des Bundeskanzleramts, der Österreichischen Unesco- Kommission und der Fachexperten vor Ort möglich.

 

Die UNESCO World Heritage Nominierung “Primeval Beech Forests of the Carpathians and Other Regions in Europe” wurde im Jänner 2016 vom BMLFUW offiziell eingereicht. Formal handelt es sich um eine Erweiterung eines bereits bestehenden Welterbes, das Flächen in Ukraine, Slowakei und Deutschland umfasst. Insgesamt sind elf europäische Staaten mit mehr als 60 nominierten Flächen vertreten. Es handelt sich dabei um die letzten Reste urwaldähnlicher oder zumindest sehr alter Buchenwaldbestände mit geringen Spuren menschlicher Eingriffe. Die ausgewählten Gebiete variieren stark in ihrer Größe, insgesamt sind es ca. 61.000 Hektar.

 

Fotocredit: BMLFUW/Christopher Fuchs
Quelle: Pressemeldung APA/OTS von 07.07.2017

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