Klima

Umweltpolitik

Biomasse-Verband begrüßt Klima- & Energiestrategie

8. Januar 2018, 11:46

Regierungsklausur beschließt die Erarbeitung einer Klima- und Energiestrategie

Der Beschluss über die Erarbeitung einer Klima- und Energiestrategie, der im Rahmen der Regierungsklausur der neuen Bundesregierung gefasst worden ist, wird vom Österreichischen Biomasse-Verband sehr begrüßt.

 
„Es ist außerordentlich erfreulich, dass die Regierung so rasch mit der Umsetzung ihrer im Regierungsprogramm veröffentlichten Vorhaben beginnt. Gerade bei der Ausarbeitung und Umsetzung einer Klima- und Energiestrategie dürfen wir keine Zeit verlieren, gehört doch der Einstieg in ein nachhaltiges Energiesystem und der Kampf gegen die Negativfolgen des Klimawandels mit zu den größten Herausforderungen der Gegenwart“, zeigte sich der Geschäftsführer des Österreichischen Biomasseverbandes, Christoph Pfemeter über die diesbezügliche Ankündigung der Nachhaltigkeits-Ministerin Elisabeth Köstinger erfreut.

Wie bereits im Regierungsprogramm angekündigt, sollen der Klimaschutz konsequent vorangetrieben, die erneuerbare Energie ausgebaut und der damit verbundene Infrastrukturaufbau forciert werden. Weiter gilt es, die Energieeffizienz zu steigern, die Versorgungssicherheit im Energiebereich zu gewährleisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu stärken. Das Instrument für die Erreichung dieser Ziele ist eine integrierte Klima- und Energiestrategie. Pfemeter: „Wir müssen unser Energiesystem in Richtung einer modernen, ressourcenschonenden und klimaverträglichen Energieversorgung weiter entwickeln. Daher freuen wir uns über die beschlossene Klima- und Energiestrategie, weil sie nicht zuletzt auch das gerade in Österreich vorhandene hohe Know-How im Bereich der erneuerbaren Energien nützt und ausbaut.“ Bioenergie, Windkraft, Wasserkraft und Photovoltaik können bis 2030 etwa 60 Prozent der Energieversorgung bereitstellen. Bioenergie würde dabei Erdöl als bedeutendsten Energieträger ablösen. „Die schnelle Umsetzung des bereits angekündigten österreichischen Energiegesetzes, dem neuen Ökostromgesetz, ist für das gelingen der Energiewende von besonderer Bedeutung. Aufgrund mangelnder gesetzlicher Regelungen stehen viele Biomasse-KWK-Anlagen und damit etwa 20 Prozent der Fernwärmeversorgung vor einer ungewissen Zukunft“, schließt Pfemeter.

 

Fotocredit: colourbox.de
Quelle: Pressemeldung Österreichischer Biomasse-Verband vom 05.01.2017

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