Azubi in der Holzpackmittelbranche

Abwechslungsreich und zukunftssicher

Azubi in der Holzpackmittelbranche

6. Februar 2015, 8:09

Wer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle ist, hat angesichts derzeit vieler freier Stellen die Qual der Wahl. Gut, wenn man vorher weiß, in welche Richtung es einmal gehen soll. Ist eine Affinität für das Naturmaterial Holz vorhanden und geht das handwerkliche Geschick über den normalen Hausgebrauch hinaus, dann ist eine Lehre zum Holzmechaniker in der Packmittelbranche eine gute und vor allem zukunftssichere Option.

Wenn eines in der Holzpackmittelbranche niemals aufkommt, dann ist es Langeweile. Das gilt besonders für Auszubildende der Fachrichtung „Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen“, die jeden Tag mit neuen interessanten Situationen und Aufgaben konfrontiert werden. Sie werden zu spezialisierten Profis für die Herstellung von Paletten, maßgeschneiderten Holzverpackungen und Kabeltrommeln in fast allen denkbaren Größen ausgebildet. Damit werden die unterschiedlichsten Waren per Lastwagen, Bahn, Schiff oder Flugzeug innerhalb Deutschlands oder ins europäische und außereuropäische Ausland verschickt. „Der Abwechslungsreichtum der Ausbildung zum Holzmechaniker resultiert unmittelbar aus der großen Vielfalt der zu verpackenden Produkte. Das geht los bei Kleinteilen für die Autoindustrie oder Kunstwerken für internationale Ausstellungen und reicht bis zu großen Generatoren, Filteranlagen und Fertigungsmaschinen, die sicher verpackt und unbeschädigt am Zielort eintreffen sollen“, so Siegfried von Lauvenberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V.

 

So läuft die Ausbildung zum Holzmechaniker in der Packmittelbranche ab

Jugendliche, die sich zum Holzmechaniker in der Packmittelbranche ausbilden lassen wollen, benötigen mindestens einen Hauptschulabschluss und ein ausgeprägtes Verständnis für Zahlen, Maße und technische Zusammenhänge. „Außerdem sollte der Auszubildende zuverlässig und ein ausgesprochener Teamplayer sein, denn immerhin muss er mindestens für die Dauer der Lehre, also für rund drei Jahre, gut mit den Kolleginnen und Kollegen auskommen“, so von Lauvenberg und bekräftigt: „Einzelkämpfer sind hier weniger gefragt, denn bei uns wird immer Hand in Hand gearbeitet.“ Wer diese Grundvoraussetzungen erfüllt und einen Ausbildungsvertrag bekommt, erlernt an den unterschiedlichsten Maschinen den richtigen Umgang mit dem Werkstoff Holz. Jedoch ist das nachwachsende Naturmaterial nicht der einzige Werkstoff, der für die Herstellung von Paletten und Kisten verwendet wird. „Auch Metallelemente und Teile aus Kunststoff werden eingesetzt, denn so unterschiedlich, wie die zu verpackenden Produkte sind, so unterschiedlich sind auch deren Bedürfnisse, was die Stabilität und die Konstruktion der Verpackung angeht“, erklärt von Lauvenberg. Flankiert wird die Ausbildung zum Holzmechaniker von dem Berufsschulunterricht und einem überbetrieblichen Kurs für Azubis im dritten Lehrjahr, der der Vertiefung des bisher Gelernten dient. Für die Zeit nach der Ausbildung bietet der HPE einen Verpackerlehrgang in Bad Wildungen an, der auf die Bereiche Statik und Ladungssicherung sowie das Herstellen und Stauen von Transportmitteln eingeht. „Zu guter Letzt haben Holzmechaniker die Möglichkeit der Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Holz und – mit mittlerer Reife und fertiger Ausbildung – der Absolvierung eines Studiums zum Ingenieur Holztechnik“, schließt von Lauvenberg. HPE/DS

 

 

Quelle: Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. , Pressemeldung vom 26.01.2015

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