Umwelt

Aufklärungskampagne der Esterhazy Forstwirtschaft mit PEFC-Austria

6. Dezember 2016, 11:13

Bunte Markierungen mit der Buchstabenkombination „PEFC“ informieren bei sämtlichen Einfahrten zu den Esterhazy-Revieren über nachhaltige Forstbewirtschaftung.

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes / Programm zur Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen) ist die weltweit führende Institution zur Förderung, Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Die PEFC-Zertifizierung bestätigt, dass Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, umweltgerechten Wäldern stammt. Esterhazy trat PEFC unmittelbar nach der Einführung des Programms in Österreich bei, die PEFC-Grundsätze gelten auf sämtlichen von Esterhazy bewirtschafteten Waldflächen. Die Einhaltung vorgegebener Kriterien wird durch unabhängige Prüfer kontrolliert und bei positiver Beurteilung mit PEFC-Siegeln ausgewiesen. „Uns ist es besonders wichtig, Bewusstsein für PEFC zertifizierte und somit nachhaltige Produkte zu schaffen. Tagtäglich verwenden viele die unterschiedlichsten Produkte aus dem wertvollen Rohstoff Holz wie beispielsweise Druckpapiere, Tragetaschen, Hygieneartikel oder auch Brennholz – ohne aber die Herkunft näher zu hinterfragen. Produkte mit dem PEFC-Logo auf den Verpackungen garantieren eine nachhaltige Wirtschaftsweise und geben den Konsumenten Sicherheit und Kontrolle.“, erklärt DI Matthias Grün, Direktor des Bereiches Forst- und Naturmanagement der Esterhazy Betriebe.

Das Ziel einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ist, den Wald mit seinen vielen wichtigen Funktionen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel geben einen vertrauenswürdigen Nachweis über die Herkunft und berücksichtigen die drei Säulen des Nachhaltigkeitsgedankens – Ökonomie, Ökologie und Soziales – gleichermaßen. „Dass Esterhazy diese Nachhaltigkeit seit Jahrhunderten lebt, derart öffentlichkeitswirksam agiert und positiv auf die Waldbesucher zugeht, freut uns besonders “, so DI Hans Grieshofer von PEFC Austria.

Sicherheit

Erstmals Österreichisches Umweltzeichen für Spielzeug

Niederösterreichische Öko-Bausteine ausgezeichnet Spielzeug wird von Kindern nicht nur in die Hand, sondern auch oft in den Mund genommen. Daher ist es wesentlich, dass diese Produkte keine Schadstoffe enthalten. Der aktuelle Test des KONSUMENT zu Baby-Spielzeug zeigt aber, dass  [ weiterlesen ]

Energie

Toter und Verletzte bei Explosion in OMV-Gasstation

An der OMV-Gasstation bei Baumgarten an der March (Bezirk Gänserndorf) hat es heute gegen 9.00 Uhr eine heftige Gasexplosion gegeben. Der Polizei nach gibt es 18 Verletzte, ein Mann starb. Die OMV bestätigte, dass es am Gasknotenpunkt eine Gasexplosion  [ weiterlesen ]

Qualität

Qualitätsbewusstsein – ein vernachlässigter Erfolgsfaktor

Eine neue, deutschlandweite Studie des Instituts für Change Management und Innovation (CMI) der Hochschule Esslingen in mehr als 200 Unternehmen zeigt: Wirksames Qualitätsmanagement ist für knapp 50 Prozent der Manager in Deutschland ein Buch mit sieben Siegeln. Am 24. Oktober wird die Studie an der Hochschule Esslingen vorgestellt.

Fast zwei Drittel der Manager in deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen haben weder das notwendige Know-how noch den Willen, um sich um die Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität ihres Unternehmens zu kümmern. Rund die Hälfte der befragten Führungskräfte gibt an, dass es in ihren Unternehmen kein einheitliches Verständnis von Qualität gibt.

Qualitätsbewusstsein als Wettbewerbsfaktor

Das sind zwei Ergebnisse der gerade abgeschlossenen Studie „Qualitätsbewusstsein als Wettbewerbsfaktor“ des Instituts für Change Management und Innovation (CMI). Dabei wünscht sich mehr als die Hälfte aller Befragten, dass ein Bewusstsein für das Thema „Qualität“ fest in der Unternehmensstrategie und -kultur verankert ist und von den Führungskräften vorgelebt wird. An der Studie nahmen mehr als 200 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen unterschiedlicher Größe aus Deutschland teil. Die Ergebnisse werden am Dienstag, 24. Oktober 2017, an der Hochschule Esslingen präsentiert.

Die Befragten zahlen für schlechte Qualität teils erheblich drauf: 26 Prozent von ihnen zwischen drei und knapp sechs Prozent des durchschnittlichen Gesamtumsatzes der letzten drei Jahre, knapp acht Prozent hatten Kosten von bis zu zehn Prozent des Umsatzes. Bei knapp drei Prozent fielen sogar mehr als ein Zehntel ihres Umsatzes der schlechten Qualität zum Opfer. Die aktuelle Studie des CMI deckt die Ursachen hierfür auf und gibt klare Handlungsempfehlungen für eine nachhaltig wirksame Verbesserung der Unternehmensqualität.

Kein einheitliches Qualitätsverständnis

Knapp 50 Prozent der Studienteilnehmer antworten auf die Frage nach einem einheitlichen Qualitätsverständnis im Unternehmen mit „Wir sprechen von unterschiedlichen Dingen“. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Den Führungskräften mangelt es an Qualitätsbewusstsein.
Daher fehlt es an einer wirksamen Qualitätskultur, die vom Management jederzeit aktiv und für alle sichtbar vorgelebt wird.
Es gibt in vielen Unternehmen nach wie vor ein ausgeprägtes „Silodenken“: Die Bereiche ziehen nicht an einem Strang und gehen lieber auf die Suche nach Schuldigen anstatt Qualitätsprobleme gemeinsam zu lösen oder vorausschauend zu vermeiden.

Fehlendes Qualitäts-Know-how

Fast zwei Drittel der Befragten gibt an, bei den Führungskräften fehle das fachlich-methodische Know-how, um eine Qualitätskultur im Unternehmen zu verankern und die Unternehmensstrategie entsprechend auszurichten. Bei ebenso vielen fehlt es aber auch am Willen, sich für die Qualitätsverbesserung einzusetzen. Dazu passt es, dass nur 21 Prozent der Studienteilnehmer angeben, das Top-Management gehöre zu den wichtigsten Qualitäts-Promotoren.

„Was Führungskräfte nicht können und wollen, werden sie nicht vorleben. Gerade beim Thema Qualität muss aber das Management ganz klar den Takt angeben. Nur so lässt sich das Bewusstsein für exzellente Qualität wirksam in der Unternehmenskultur verankern und wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil“, sagt Prof. Dr. Dietmar Vahs, Direktor des Instituts für Change Management und Innovation.

Der „Faktor Mensch“ wird immer noch unterschätzt

Befragt zu ihren Qualitätsprogrammen geben 53 Prozent der Befragten an, verhaltensbezogene Aspekte nicht zu berücksichtigen. So werden Mitarbeiter nur teilweise ermutigt, aktiv Ideen zur Qualitätsverbesserung einzubringen. Auch die Fehlerkultur wirkt sich bei den Befragten eher als Hemmschuh aus: sie trauen sich nur teilweise, Vorschläge zur Verbesserung der Qualität zu unterbreiten. Dabei brennt vielen Befragten das Thema Qualität unter den Nägeln.

So wird Qualität zum Erfolgsfaktor

„Der Weg aus dem Qualitätsdilemma ist klar: Wissen aufbauen, Vorbild sein und die Mitarbeiter dazu motivieren, in Sachen Qualität am gleichen Strang in die gleiche Richtung zu ziehen. Wenn Unternehmenslenker das schaffen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur exzellenten Unternehmensqualität als wirklichem Wettbewerbsvorteil“, so Professor Vahs.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung:

Die Ergebnisse der CMI-Studie werden den Studienteilnehmern und anderen Interessierten am Dienstag, 24. Oktober 2017, um 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr bei einer Veranstaltung an der Hochschule Esslingen, Campus Flandernstraße 101, Aula, präsentiert.

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich: Interessierte melden sich bitte bis 13. Oktober 2017 bei Felix Dannhorn.

Das Programm zum Download finden Sie hier.

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Umwelt

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Veranstaltung

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Umwelt

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