Zug der Digitalisierung

E-Commerce

Auch Ihre e-Reputation zählt!

3. Juli 2017, 11:45

Die Digitalisierung gilt als Revolution unserer Zeit. Sie bewirkt tiefgreifende Veränderungen in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. Besonders deutlich zeigt sich der Wandel in unserem Kommunikationsverhalten. Zwar sind nur die jungen Generationen Y und Z mit digitalen Medien groß geworden, aber fast jeder hat in den letzten 25 Jahren Spuren im World Wide Web hinterlassen. Social Media, Instant Messaging und mobiles Internet gehören heute ganz selbstverständlich zum Alltag. Nach der ARD und ZDF Online Studie 2016 sind 85% der Deutschen online, 58 Mio. nutzen das Internet. Gut jeder Fünfte (22 Prozent) ist täglich auf Facebook, und sogar fast die Hälfte der deutschsprachigen Bevölkerung nutzt täglich WhatsApp (49 Prozent). Dem entsprechend einfach ist das Recherchieren von Personen im Internet, wenn man sich über jemanden informieren will. Auch die e-Reputation zählt!

 

Wer im Web nach einem Namen sucht, erwartet ein realistisches Bild von der gesuchten Person (zum Beispiel in Form eines stichpunktartigen Profils, einer Website, eines Beitrags oder eines Fotos). Doch das ist längst nicht immer der Fall. Noch nie war es so einfach wie heute, die eigene Persönlichkeit zu definieren und sich durch eine gekonnte Selbstinszenierung als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren. Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen können im Internet problemlos geschönt und idealisiert nach außen kommuniziert werden.

 

Da jeder für seine sogenannte »e-Reputation« (auch Online-Reputation oder digitales Image) im Web selbst verantwortlich ist, ist es denkbar einfach, eine künstliche Identität (unter Umständen über Pseudonyme oder sogar mehrere Identitäten) zu schaffen, die mit der dahinterstehenden Persönlichkeit und ihrem Offline-Verhalten keineswegs übereinstimmt. Werden solche Diskrepanzen bekannt, hinterlässt das immer einen negativen Eindruck.

 

Um Ihre „e-Reputation“ zu wahren, sollten Sie …

• Ihre Profileinträge, Ihre Kommentare und Kontaktbestätigungen in sämtlichen digitalen Netzwerken (z. B. bei LinkedIn, XING, Facebook etc.) stets sorgefältig überwachen und aktualisieren. Stellen Sie sich vor allem die Frage, ob Ihre selbstkreierten »Online-Identitäten« auch mit Ihrem Auftritt in der realen Welt übereinstimmen.
• einen einheitlichen Auftritt auf allen Plattformen sicherstellen.
• nur seriöse Fotos und Videos für die Veröffentlichung wählen.
• auf einen dezenten Einsatz visueller Effekte achten.
• Ihre Privatsphäre-Einstellungen regelmäßig überprüfen.

 

Immer häufiger nutzen inzwischen auch Privatpersonen Überwachungssysteme (zum Beispiel Avast.de), um ihre Reputation im Internet zu schützen. Denn wenn das digitale Image erst einmal beschädigt ist, können oftmals nur noch professionelle Firmen durch Bereinigung der Suchergebnisse den guten Ruf wiederherstellen – und das kann wirklich teuer werden.

 

Fotocredit: Colourbox.de
Quelle: Pressemeldung ETI: Etikette Trainer International von 02.07.2017
Redaktion: Isabel Schürmann, Personality Consult; Imme Vogelsang, iv-imagetraining

Vertrieb

Was Maschinen besser können (sollten) als der Mensch

Seit es Programmatic Advertising gibt, werden im Markt immer wieder Vermutungen darüber angestellt, ob alle Einkäufer von Werbeplätzen deshalb früher oder später ihren Job verlieren. Die rasante Entwicklung des Machine Learning für digitale Werbung facht diese Debatte erneut an.  [ weiterlesen ]

Kommunikation

7 Schritte zur dialogorientierten Customer Experience

„Der richtige Ansprechpartner ist der Schlüssel zu zufriedenen Kunden“   In 7 Schritten zur dialogorientierten Customer Experience „Digitale Konsumenten wünschen sich qualifizierte Ansprechpartner, die rund um die Uhr für ein persönliches Gespräch zur Verfügung stehen. Der persönliche Austausch auf der  [ weiterlesen ]

E-Commerce

Amazon: Top 10 Umsatzbremsen und wie sie zu vermeiden sind

Online-Handel über Amazon Marketplace: Die Top 10 der Umsatzbremsen und wie sie zu vermeiden sind   Was für städtische Einzelhändler die Top-Lage in der Fußgängerzone ist, ist im Online-Geschäft Amazon Marketplace. Produktanbieter, die auf dem Marktplatz nicht präsent sind, verschenken  [ weiterlesen ]

Vertrieb

Vertrieb springt auf den Zug der Digitalisierung auf

Mit der Zeit gehen   Daten bestimmen mehr und mehr das Umfeld von Unternehmen unterschiedlicher Branchen – gleichzeitig eröffnen sie eine Vielzahl von Möglichkeiten. Dabei spielt die Datenmenge allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Als viel wichtiger stellt sich die  [ weiterlesen ]

Handel

Start der Google Local Inventory Ads

Zum Start der Google Local Inventory Ads in Österreich: Fünf Tipps für stationäre Händler, um mit Google Online-Kunden in den Laden zu locken   Seit 15. März 2018 können österreichische Händler erstmals das Online-Werbeformat Google Local Inventory Ads nutzen.  [ weiterlesen ]

Management

Digi International: Berufung von Bowen zum Vice President Sales

Digi International gibt die Berufung von Chris Bowen zum Vice President Sales, EMEA, bekannt   Digi International®, ein weltweit führender Anbieter von Internet of Things (IoT) Connectivity Produkten und Dienstleistungen, gab bekannt, dass Chris Bowen zum Vice President of  [ weiterlesen ]